Zwei Blickwinkel – ein Fall: Psychodynamische und verhaltenstherapeutische Fallsupervision

„Was würde eigentlich ein Analytiker zu meinem Fall sagen?“
Ein Supervisionstag mit doppelter Perspektive: eigene Fälle verhaltenstherapeutisch und psychodynamisch zugleich verstehen und daraus Interventionen ableiten.
Was würde ein Psychodynamiker in Ihrem Fall sehen, was Ihnen verhaltenstherapeutisch entgeht, und umgekehrt? Dieser eintägige Supervisionsworkshop verbindet beide Perspektiven nicht nacheinander, sondern gleichzeitig: Das manifeste Therapiegeschehen wird als Ausdruck unbewusster Konflikt-, Beziehungs- und Strukturprozesse verstanden und zugleich mit verhaltenstherapeutischer Methodik bearbeitbar gemacht.
Im Zentrum steht durchgängige Fallarbeit an Ihren eigenen Fällen, von der integrierten Fallkonzeption über die Prozess- und Beziehungsebene mit Übertragung und Gegenübertragung bis zur Ableitung konkreter Interventionen. Irritationen, Prozessbrüche und Stagnation werden als wertvolle Signale gelesen statt als Störungen. Theorie fließt ausschließlich fallbezogen ein. Der Tag lebt von den eingebrachten Fällen und dem kollegialen Austausch, bringen Sie also unbedingt einen eigenen Fall mit.
Der Supervisionstag schließt direkt an den Kurs „Wenn das Unbewusste Regie führt“ an und vertieft dessen Ansatz in der Anwendung, er ist aber auch eigenständig und ohne Vorkenntnisse besuchbar.