Wenn Veränderung Widerstand braucht – Einsatz paradoxer Interventionen, Humor und provokativer Strategien in der Therapie

„Warum zieht man ein Pferd am Schwanz, wenn es nicht vorwärts will?“
Humor, Provokation und Paradoxie als präzise therapeutische Werkzeuge: live erleben, am eigenen Stil ausrichten und sicher einsetzen lernen.
Manchmal wird therapeutische Ernsthaftigkeit selbst zur Blockade: Der Patient bekundet Motivation, versteht alles, und nichts bewegt sich, während gutgemeinte Appelle den Widerstand nur festigen. Humorvolle Provokation und paradoxe Interventionen unterlaufen dieses Muster. Sie verschieben Perspektiven und ermöglichen Veränderung gerade dort, wo rationale Argumente längst wirkungslos sind, nicht trotz des Widerstands, sondern mit ihm.
Der Kurs vermittelt provokative Werkzeuge für den sofortigen Einsatz im therapeutischen Alltag. In Live-Demonstrationen erleben Sie die Wirkung humorvoll-provokativer Strategien unmittelbar, auch am eigenen Leib, denn so versteht man am besten, warum sie funktionieren. In Übungen und Rollenspielen entwickeln Sie ein Repertoire, das zu Ihrem persönlichen Humor passt, statt aufgesetzt zu wirken. Ebenso viel Raum bekommt die Verantwortung: Indikationen und Kontraindikationen, Grenzen bei Trauma und Scham und die Haltung, die Provokation trägt, denn sie funktioniert nur aus einer respektvollen, sicheren Beziehung heraus.
Sie erweitern Ihr Repertoire für festgefahrene Prozesse und arbeiten an eigenen Fällen. Lachbereitschaft ist ausdrücklich erwünscht.