BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//PsiFit - ECPv6.17.5.1//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:https://psifit.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für PsiFit
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20280326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20281029T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261009T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261010T163000
DTSTAMP:20260813T094434Z
CREATED:20250821T104926Z
LAST-MODIFIED:20260813T094434Z
UID:10000079-1791554400-1791649800@psifit.de
SUMMARY:Embodiment - Wie die Haltung die Haltung beeinflusst: Resilienz stärken durch Körperbewusstsein
DESCRIPTION:Resilienz stärken durch Körperbewusstsein und verkörperte Selbstregulation\nPsychische Prozesse sind untrennbar mit dem Körper verbunden. Denken\, Fühlen und Handeln entstehen nicht losgelöst\, sondern eingebettet in körperliche Zustände\, Bewegungsmuster und die Interaktion mit der Umwelt. Das Konzept des Embodiments beschreibt diese wechselseitige Beeinflussung und rückt den Körper als aktiven Mitgestalter psychischer Prozesse in den Fokus. In der psychotherapeutischen Praxis wird dieser Zusammenhang häufig implizit genutzt\, bleibt jedoch selten systematisch reflektiert. Dabei zeigen empirische Befunde eindrucksvoll\, wie Haltungen\, Bewegungen und körperliche Spannungszustände kognitive Bewertungen\, emotionale Reaktionen und Handlungsbereitschaft unmittelbar beeinflussen.\nResilienz zeigt sich genau in dieser Fähigkeit zur Selbstregulation: Belastungen früh wahrzunehmen\, adaptive Anpassungsprozesse einzuleiten und das innere Gleichgewicht wiederherzustellen. Körperbewusstsein spielt dabei eine zentrale Rolle. Der Kurs macht deutlich\, wie verkörperte Interventionen genutzt werden können\, um  Resilienz nicht nur zu thematisieren\, sondern erfahrbar und nachhaltig veränderbar zu machen. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet\nDas Seminar vermittelt ein fundiertes Verständnis von Embodiment als therapeutischem Wirkprinzip. Anhand ausgewählter empirischer Studien wird gezeigt\, wie gezielte Bewegungen und Haltungen Denkmuster\, Affekte und Stressreaktionen beeinflussen. Die Teilnehmer:innen lernen konkrete Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen kennen\, die unmittelbar auf Selbstregulation und Bewältigungsstrategien wirken. Im Zentrum steht die Erfahrung: Wie sich innere Haltung durch äußere Haltung verändert – und wie dieser Prozess therapeutisch angeleitet werden kann. Theorie\, Selbsterfahrung und Reflexion sind dabei eng miteinander verbunden und ermöglichen eine sichere Integration in den therapeutischen Alltag. \nKonkret werden behandelt:\n\nEmbodiment als Wirkprinzip\nGrundlagen der Wechselwirkung zwischen Körper\, Psyche und Umwelt.\nResilienz und Selbstregulation\nKörperliche Zugänge zur Wiederherstellung inneren Gleichgewichts.\nBewegung und Denken\nEmpirische Befunde zur direkten Beeinflussung kognitiver Muster durch Haltung und Bewegung.\nVerkörperte Bewältigungsstrategien\nEinüben spezifischer Bewegungsabläufe zur Stärkung von Stabilität und Flexibilität.\nKörperbewusstsein in der Therapie\nAnleitung\, Dosierung und Einbettung körperbezogener Interventionen.\nGrenzen und Kontraindikationen\nSicherer Einsatz bei unterschiedlichen Belastungsniveaus und Störungsbildern.\n\nWarum dieser Kurs?\nResilienz wird in der Psychotherapie häufig kognitiv adressiert\, bleibt jedoch ohne körperliche Integration oft fragil. Embodiment bietet einen evidenzbasierten Zugang\, um Selbstregulation unmittelbar erfahrbar zu machen und Veränderung nachhaltig zu verankern. Gleichzeitig erfordert der Einsatz körperbezogener Interventionen ein klares Verständnis ihrer Wirkmechanismen.\nDer Kurs erweitert das therapeutische Repertoire um einen zentralen\, oft unterschätzten Wirkfaktor psychischer Gesundheit. Er stärkt die Fähigkeit\, Resilienz nicht nur zu erklären\, sondern über den Körper aufzubauen – damit Haltung nicht nur gedacht\, sondern gelebt wird.
URL:https://psifit.de/kurs/embodiment-wie-die-haltung-die-haltung-beeinflusst-resilienz-staerken-durch-koerperbewusstsein-2/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2025/08/Embodiment.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261016T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261017T163000
DTSTAMP:20260813T094455Z
CREATED:20250821T105208Z
LAST-MODIFIED:20260813T094455Z
UID:10000080-1792159200-1792254600@psifit.de
SUMMARY:Zwischen Ernst und Augenzwinkern: Humor als Wegweiser in der Therapie
DESCRIPTION:Humor als Wegweiser in der Therapie\nHumor zählt zu den wirksamsten\, zugleich jedoch am seltensten genutzten Ressourcen in der Psychotherapie. Viele Patient:innen berichten in Studien\, dass humorvolle Interventionen Entlastung schaffen\, Perspektiven öffnen und emotionale Distanz ermöglichen. Gleichzeitig zeigt die Versorgungsrealität\, dass Humor in therapeutischen Prozessen oft zurückhaltend eingesetzt wird – aus Sorge\, Grenzen zu überschreiten\, Kränkungen auszulösen oder die therapeutische Beziehung zu gefährden. Sie kennen das aus Ihrer Praxis: Klient:innen\, die in festgefahrenen Denkmustern verharren\, Veränderungsimpulse blockieren oder an alten Mustern festhalten\, obwohl sie gleichzeitig nach Orientierung suchen. \nGenau dort kann Humor – professionell eingesetzt – Veränderung ermöglichen. Aktuelle Forschung beschreibt Humor als regulative Strategie\, die kognitive Flexibilität fördert\, Affekte moduliert und Zugang zu neuen inneren Anteilen schafft. Besonders in der Arbeit mit rigiden\, perfektionistischen oder stark problemfokussierten Patient:innen eröffnet humorvolle Konfrontation eine zusätzliche Ebene der Interaktion\, die gleichermaßen wertschätzend wie irritierend wirken darf. \nDieser Kurs verbindet Konzeptwissen\, therapeutische Haltung und praktisches Können. Ziel ist es\, Humor als klinisch wirksames Werkzeug zu kultivieren\, das nicht bagatellisiert\, sondern vertieft – und therapeutische Prozesse gezielt in Bewegung bringt. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet\nDie Fortbildung basiert auf fundierter psychotherapeutischer Theorie\, einschlägiger Fachliteratur und klinisch bewährten Methoden. Die evidenzbasierte Forschung beschreibt Humor als Intervention\, die Beziehungssicherheit stärkt\, Deeskalation ermöglicht und Ambiguitätstoleranz fördert. Arbeiten u. a. aus der Gestalttherapie\, dem Psychodrama\, der systemischen Therapie und personenzentrierten Ansätzen zeigen\, dass Humor – korrekt eingebettet – sowohl konfrontativ als auch zutiefst respektvoll wirken kann. \nIm Mittelpunkt stehen die Prinzipien der humorvollen Konfrontation (Rohr et al.)\, ergänzt durch theoretische Impulse wie Rortys Konzept der „liberalen Ironikerin“ sowie Modelle des inneren Teams\, in dem der „Narr“ als Perspektivwechsler fungiert. Alle Teilnehmenden erhalten das Buch „Sei ein Narr!“ Humorvolle Konfrontation in Beratung\, Therapie und Supervision (Rohr et al.; Carl-Auer). Die Umsetzung erfolgt praxisorientiert: an realitätsnahen Fallvignetten\, übungsbasiert und mit Fokus auf unmittelbar übertragbare Interventionen. \nSie arbeiten mit Haltungen wie Wertschätzung und Empathie\, zugleich aber mit der bewussten Entscheidung\, in bestimmten Momenten nicht kongruent zu reagieren – um Veränderung zu ermöglichen. Humor wird dabei weder zur Entwertung noch zur Selbstinszenierung genutzt\, sondern als präzise gesetzte therapeutische Irritation. \nKonkret werden behandelt:\n\nGrundlagen der humorvollen Konfrontation\nEinführung in Konzepte\, Haltungen und Wirkmechanismen; therapeutische Abgrenzung zwischen Humor\, Ironie\, Sarkasmus und Provokation.\nRortys „liberale Ironikerin“ als therapeutisches Modell\nAnwendung dieses philosophischen Ansatzes zur Förderung von Flexibilität\, Selbstrelativierung und Perspektivwechsel.\nTrickster-Prinzipien und der „Narr“ im Inneren Team\nWie spielerische Figuren alte Muster irritieren und neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen; Einsatzmöglichkeiten in Diagnostik und Intervention.\nHumor im Spiegel verschiedener Therapieschulen\nImpulse aus Gestalttherapie\, Psychodrama\, systemischer Therapie und personzentrierter Haltung; differenzierte Indikationsstellung.\nHumorvolle Konfrontation in schwierigen Situationen\nUmgang mit Widerstand\, Rigidität\, Perfektionismus oder Selbstabwertung; Nutzen von humorvoller Irritation zur Regulation und Öffnung.\nInterventionstechniken und Mikro-Methoden\nSprachliche Impulse\, paradoxe Reframing-Elemente\, imaginative Ansätze\, Rollenwechsel\, szenische Durchführung\, Körpereinsatz.\nSelbstreflexion\, Haltung & Grenzen\nEigene Humorpräferenzen\, Risiken\, Timing\, Feinabstimmung; Reflexion über Sicherheit\, Beziehung und ethische Aspekte.\n\nWarum dieser Kurs?\nHumor ist in der Psychotherapie unterrepräsentiert\, obwohl er zu den wirksamsten Veränderungsimpulsen zählt. Viele Patient:innen profitieren davon\, wenn innere Konflikte oder rigide Muster durch humorvolle Irritation zugänglich werden. Psychotherapeutische Forschung zeigt\, dass humorvoll-konfrontative Interventionen bei einer breiten Palette psychischer Störungen positive Effekte erzielen können – insbesondere bei festgefahrenen Problemlagen\, hohen Kontrollbedürfnissen oder chronifizierten Sichtweisen. \nGleichzeitig fehlt es im Versorgungssystem häufig an qualifizierter Ausbildung zu diesem Thema. Die meisten Weiterbildungen fokussieren Techniken\, weniger aber heilsame Irritation\, spielerische Konfrontation und die Kunst\, humorvoll Grenzen zu verschieben\, ohne Beziehungssicherheit zu verlieren. Diese Lücke schließt der vorliegende Kurs: wissenschaftlich fundiert\, therapeutisch verantwortungsvoll und praxisnah. \nSie entwickeln ein differenziertes Verständnis für Humor als therapeutische Haltung\, nicht als „Gag“. Gleichzeitig erwerben Sie konkrete Fähigkeiten – von sprachlichen Interventionen bis zu erlebnisaktivierenden Methoden –\, die sofort in den Praxisalltag übertragbar sind. Die Kombination aus theoretischem Fundament\, Selbsterfahrung\, Übungen und dem begleitenden Fachbuch stellt sicher\, dass Sie das Gelernte nachhaltig anwenden können. \nHumor\, richtig eingesetzt\, ist ein Wegweiser: Er öffnet Räume\, schafft Leichtigkeit\, ermöglicht Mut und stiftet Orientierung. Dieser Kurs gibt Ihnen die Fertigkeiten\, ihn bewusst\, sicher und professionell zu nutzen.
URL:https://psifit.de/kurs/zwischen-ernst-und-augenzwinkern-humor-als-wegweiser-in-der-therapie/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2025/07/Zwischen-Ernst-und-Augenzwinkern-scaled.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261023T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261024T163000
DTSTAMP:20260831T145434Z
CREATED:20250821T105513Z
LAST-MODIFIED:20260831T145434Z
UID:10000081-1792764000-1792859400@psifit.de
SUMMARY:Über Tisch und Bänke oder still und verpeilt: AD(H)S als oft übersehene Diagnose mit hoher Relevanz
DESCRIPTION:Erkennen\, einordnen und therapeutisch wirksam begleiten im Erwachsenenalter\nAD(H)S im Erwachsenenalter gehört zu den folgenreichsten und zugleich am häufigsten übersehenen Diagnosen in der psychotherapeutischen Versorgung. Trotz einer Prävalenz von rund vier Prozent wird nur ein Bruchteil der Betroffenen leitliniengerecht diagnostiziert und behandelt. In der klinischen Praxis erscheinen diese Patient:innen häufig mit wechselnden Symptombildern: affektive Instabilität\, Antriebsschwankungen\, chronische Überforderung\, Beziehungsprobleme oder wiederholte berufliche Brüche. AD(H)S bleibt dabei oft im Hintergrund – verdeckt durch Komorbiditäten oder missverstanden als Persönlichkeitsstil\, mangelnde Motivation oder fehlende Selbstdisziplin.\nUnbehandelt entfaltet AD(H)S jedoch eine erhebliche klinische Dynamik: Hohe Raten psychischer Begleiterkrankungen\, somatische Belastungen\, ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko und biografische Verläufe\, die weit hinter dem tatsächlichen Potenzial zurückbleiben. Therapeutisch ist AD(H)S damit kein Randthema\, sondern ein zentraler Schlüssel zum Verständnis vieler chronischer\, scheinbar therapieresistenter Verläufe. Gleichzeitig zeigt sich: Wird AD(H)S erkannt und angemessen behandelt\, eröffnen sich oft überraschend schnelle und nachhaltige Veränderungsprozesse – für viele Betroffene erstmals nachvollziehbar und entlastend. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet\nDer Kurs vermittelt ein klares\, klinisch fundiertes Verständnis von AD(H)S im Erwachsenenalter und seiner Bedeutung für Diagnostik\, Therapieplanung und therapeutische Beziehung. Im Fokus stehen die spezifischen Erscheinungsformen jenseits kindlicher Hyperaktivitätsstereotype sowie die hohe Komorbidität mit affektiven\, angstbezogenen\, suchtbezogenen und psychosomatischen Störungen. Sie lernen\, AD(H)S differenziert zu erkennen\, diagnostisch sicher einzuordnen und therapeutisch wirksam zu begleiten. Neben störungsspezifischer Psychoedukation wird deutlich\, wie Ressourcenorientierung\, Struktur und Haltung zusammenspielen\, um Selbstwirksamkeit statt chronischer Selbstabwertung zu fördern. \nKonkret werden behandelt:\n\nAD(H)S im Erwachsenenalter\nTypische Präsentationsformen zwischen Überaktivität\, innerer Unruhe\, Erschöpfung und scheinbarer Passivität.\nDiagnostik und Komorbiditäten\nDifferenzierung von AD(H)S gegenüber Depression\, Angst\, Persönlichkeitsakzentuierungen und Traumafolgestörungen.\nAD(H)S erkennen im therapeutischen Gespräch\nKlinische Hinweise\, typische Fallstricke und diagnostische Fehlannahmen.\nTherapeutische Interventionen\nPsychotherapeutische Ansatzpunkte\, strukturgebende Interventionen und Zusammenarbeit im multimodalen Setting.\nPsychoedukation als therapeutischer Schlüssel\nVermittlung eines verstehbaren Krankheitsmodells zur Entlastung von Schuld- und Versagenszuschreibungen.\nRessourcen und Stärken von AD(H)S-Betroffenen\nKreativität\, Spontaneität\, Hyperfokus und deren therapeutische Nutzbarmachung.\n\nWarum dieser Kurs?\nAD(H)S wird im Erwachsenenalter noch immer zu selten erkannt – mit gravierenden Folgen für Betroffene und ihre Lebensverläufe. Die hohe Komorbidität und die unspezifische Symptomatik führen dazu\, dass Therapien häufig an der Oberfläche bleiben oder unnötig chronifizieren. Gleichzeitig zeigt die Versorgungspraxis\, dass AD(H)S bei adäquater Diagnostik eines der Störungsbilder in Psychiatrie und Psychotherapie ist\, das ausgesprochen gut behandelbar ist.\nDer Kurs schärft den diagnostischen Blick\, vermittelt therapeutische Sicherheit und erweitert die Fähigkeit\, Patient:innen nicht länger an ihren Defiziten\, sondern an ihrem tatsächlichen Funktionsprofil zu verstehen. Damit wird AD(H)S von einer übersehenen Diagnose zu einem zentralen Schlüssel für wirksame psychotherapeutische Arbeit.
URL:https://psifit.de/kurs/ueber-tisch-und-baenke-oder-still-und-verpeilt-adhs-als-oft-uebersehene-diagnose-mit-hoher-relevanz/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2025/07/Ueber-Tisch-und-Baenke-scaled.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261106T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261107T163000
DTSTAMP:20260813T094632Z
CREATED:20250821T105912Z
LAST-MODIFIED:20260813T094632Z
UID:10000082-1793973600-1794069000@psifit.de
SUMMARY:Ist das noch normal oder schon pathologisch? – Psychopathologie von Alltagsphänomenen
DESCRIPTION:Alltagspsychologie verstehen\, Spektren erkennen\, klinische Phänomene neu einordnen\nVersprecher\, Verliebtheit\, obsessive Gedanken nach einer Trennung\, das kurze Misstrauen gegenüber dem Nachbarn oder die eigene Schüchternheit vor Präsentationen – viele dieser alltäglichen Erfahrungen erscheinen banal\, bis man sie unter eine klinische Lupe legt. Dieser Kurs folgt der freudschen Idee\, dass unscheinbare Fehlleistungen und alltägliche psychische Muster mehr über die Funktionsweise des Geistes verraten\, als es auf den ersten Blick scheint. Indem wir Alltagsphänomene als „verdünnte“ oder abgeschwächte Varianten klinischer Störungsbilder betrachten\, wird sichtbar\, wie fließend die Grenze zwischen Normalität und Psychopathologie tatsächlich ist. Die Teilnehmenden lernen\, welche Mechanismen hinter vertrauten Verhaltensweisen stehen und wie dieselben Prozesse – je nach Ausprägung und Kontext – zu klinisch relevanten Symptomen werden können. \nDer Kurs lädt dazu ein\, die Psychopathologie als ein Kontinuum zu begreifen\, auf dem sich Alltagsreaktionen und psychische Störungen nicht als Gegensatz\, sondern als Verwandte bewegen. Anhand konkreter Beispiele – vom neurotischen Grübeln über „Verliebtheitsmanien“ bis hin zu verschwörungsähnlichen Kognitionen – wird nachvollziehbar\, wie psychiatrische Erkenntnisse ein tieferes Verständnis für alltägliches Erleben ermöglichen. Gleichzeitig wird deutlich\, weshalb viele Patient:innen nicht aus dem Nichts in klinische Zustände geraten\, sondern an bestehende psychologische Muster anknüpfen\, die im Alltag häufig als unproblematisch gelten.  \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nSie erhalten einen differenzierten Überblick über Alltagsphänomene\, die nahe an klinischen Störungsbildern liegen – und lernen\, wie man diese Phänomene diagnostisch einordnet\, ohne sie zu pathologisieren. Mit Hilfe fallbezogener Miniaturen werden typische Spektren sichtbar: Wann ist Schüchternheit eine Persönlichkeitsvariante\, wann ein Vorläufer der sozialen Angststörung? Woran lässt sich unterscheiden\, ob Zerstreutheit eine Facette von Lebensstil\, ADHS oder Überlastung ist? Welche Parallelen bestehen zwischen Liebeskummer und depressiven Episoden oder zwischen Alltagsmisstrauen und paranoiden Denkstilen? Der Kurs macht die zugrunde liegenden Prinzipien transparent und zeigt\, wie klinische Mechanismen im Alltag in „light-Versionen“ auftauchen. \nKonkret werden behandelt:\n\nSpektrummodelle psychischer Störungen: Kontinuitäten zwischen Alltag und Klinik\nAlltagsphänomene als „Mikroformen“ von Störungen: Beispiele aus Affektregulation\, Aufmerksamkeit\, Bindung\, Kognition\nÜbergänge erkennen: Wann wird ein normales Verhalten klinisch bedeutsam?\nRelevante psychologische Mechanismen: Grübeln\, Impulsivität\, Misstrauen\, emotionale Intensität\nNutzen für die klinische Arbeit: anamnestische Sensibilität\, Psychoedukation\, Prävention\n\nWarum dieser Kurs?\nViele Menschen suchen erst dann therapeutische Hilfe\, wenn alltägliche Muster eskalieren und klinische Relevanz erlangen. Ein tiefes Verständnis der Übergänge zwischen Alltagspsychologie und Psychopathologie ermöglicht es\, Symptomdynamiken früher zu erkennen\, Missverständnisse in der Diagnostik zu vermeiden und Patient:innen präziser zu psychoedukieren. Darüber hinaus schärft der Blick auf „Alltagsminiaturen“ den diagnostischen Sinn für feine Nuancen – ein Vorteil in allen therapeutischen Schulen. Dieser Kurs bietet die seltene Gelegenheit\, klinische Psychopathologie aus einer ungewohnten Richtung zu betrachten: vom Alltag her\, nicht erst von der Erkrankung.
URL:https://psifit.de/kurs/ist-das-noch-normal-oder-schon-pathologisch-psychopathologie-von-alltagsphaenomenen/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2025/08/Ist-das-noch-normal.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261120T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261121T163000
DTSTAMP:20260813T094746Z
CREATED:20250821T110646Z
LAST-MODIFIED:20260813T094746Z
UID:10000084-1795183200-1795278600@psifit.de
SUMMARY:Ungewiss? Kein Problem! Wie Ungewissheitstoleranz zur Schlüsselkompetenz in Zeiten des Wandels wird
DESCRIPTION:Intoleranz gegenüber Ungewissheit verstehen\, explorieren und therapeutisch bearbeiten\nUngewissheit ist ein fundamentaler Bestandteil menschlichen Lebens – und doch reagieren Menschen höchst unterschiedlich darauf. Während manche das Offene\, Unklare als Normalität akzeptieren\, erleben andere jede Unsicherheit als unerträglich bedrohlich. Die psychologische Forschung hat in den letzten zwei Jahrzehnten Intoleranz gegenüber Ungewissheit (IU) als einen der wichtigsten transdiagnostischen Faktoren identifiziert: Ein Merkmal\, das quer durch verschiedenste Störungsbilder hindurch Symptome aufrechterhält\, Rückfälle begünstigt und therapeutische Fortschritte blockiert. Menschen mit hoher IU entwickeln ausgefeilte\, aber letztlich dysfunktionale Strategien: exzessives Grübeln\, zwanghafte Rückversicherung\, Vermeidung von Entscheidungen\, rigide Kontrolle – alles Versuche\, das Ungewisse zu eliminieren\, die paradoxerweise Angst und Leidensdruck verstärken. \nSie kennen das aus Ihrer Praxis: Die Patientin mit generalisierter Angststörung\, die stundenlang über alle denkbaren Szenarien grübelt und bei jeder neuen Information wieder von vorn beginnt. Der Zwangspatient\, der sich hundertfach rückversichern muss\, weil „sicher genug“ unerreichbar bleibt. Die sozialphobische Klientin\, die soziale Situationen meidet\, weil sie deren Ausgang nicht garantieren kann. Der depressive Patient\, der keine Entscheidungen trifft\, weil er Gewissheit über die „richtige“ Wahl verlangt. Die Forschung zeigt eindeutig: IU ist nicht nur bei Angst- und Zwangsstörungen zentral\, sondern spielt auch bei Depression\, Essstörungen\, Gesundheitsängsten und sogar bei Autismus-Spektrum-Störungen eine erhebliche Rolle. Wer therapeutisch mit IU arbeiten kann\, erschließt einen Hebel\, der quer durch Diagnosen wirkt. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nSie erhalten eine fundierte Einführung in das Konzept der Intoleranz gegenüber Ungewissheit – ein transdiagnostischer Faktor\, der erklärt\, warum manche Patienten trotz technisch korrekter Interventionen nicht vorankommen. IU beschreibt die grundlegende Überzeugung\, dass Ungewissheit unerträglich\, bedrohlich und unbedingt zu vermeiden ist. Die Forschung hat verschiedene Komponenten identifiziert: kognitive („Ich muss alles wissen“)\, emotionale („Ungewissheit fühlt sich gefährlich an“)\, behaviorale („Ich muss Kontrolle ausüben“). Sie verstehen\, wie diese Dimensionen zusammenspielen und welche spezifischen Manifestationen in unterschiedlichen Störungsbildern auftreten. \nDer Kurs arbeitet mit praxisnahen Fallbeispielen\, die typische IU-Muster verdeutlichen: Die Mutter\, die nachts stundenlang googelt\, ob das Fieber ihres Kindes gefährlich sein könnte. Der Manager\, der Entscheidungen verzögert\, bis alle Informationen vorliegen – was nie der Fall ist. Die Studentin\, die Prüfungen verschiebt\, weil sie nicht sicher sein kann\, gut genug vorbereitet zu sein. Der Krebspatient\, der zwischen Behandlungsoptionen paralysiert ist und immer neue Ärzte konsultiert. Sie lernen\, IU systematisch zu explorieren: Welche Situationen triggern Gewissheitsverlangen? Welche Strategien nutzen Patienten\, um Unsicherheit zu reduzieren? Wie erleben sie Ungewissheit körperlich\, kognitiv\, emotional? \nBesonderer Fokus liegt auf konkreten Interventionen: Wie helfen Sie Patienten\, Ungewissheit graduell auszuhalten? Welche Verhaltensexperimente fördern Toleranz für das Offene? Wie brechen Sie Rückversicherungszyklen? Wie nutzen Sie kognitive Techniken\, um katastrophisierende Ungewissheitsbewertungen zu modifizieren? Der Kurs vermittelt sowohl störungsspezifische Anwendungen (IU bei GAD\, Zwang\, Depression) als auch transdiagnostische Prinzipien\, die Sie flexibel einsetzen können. Sie erproben Übungen zur Stärkung von Ungewissheitstoleranz – von Expositionsansätzen über Achtsamkeitstechniken bis hin zu metaphernbasierten Interventionen\, die das Festhalten-Wollen lockern. \nKonkret werden behandelt:\n\nKonzept und Dimensionen der Intoleranz gegenüber Ungewissheit: Was ist IU genau? Wie unterscheidet sie sich von Angst? Welche kognitiven\, emotionalen und behavioralen Komponenten gehören dazu? Theoretische Fundierung praxisnah aufbereitet\nTransdiagnostische Relevanz: Wie zeigt sich IU bei generalisierter Angststörung\, Zwangsstörung\, Depression\, sozialer Phobie\, Gesundheitsängsten\, Essstörungen? Wann ist sie primäres Problem\, wann aufrechterhaltender Faktor? Konkrete klinische Beispiele\nDiagnostische Exploration: Welche Fragen decken IU auf? Wie explorieren Sie Gewissheitsverlangen\, Sicherheitsverhalten\, Grübelschleifen? Leitfäden für systematische Erfassung mit konkreten Gesprächsbeispielen\nKognitive Interventionen: Katastrophisierende Ungewissheitsbewertungen modifizieren\, dichotomes „Gewissheit-oder-Katastrophe“-Denken aufbrechen\, unrealistische Kontrollüberzeugungen hinterfragen – mit therapeutischen Dialogen und Arbeitsblättern\nVerhaltensexperimente und Expositionsübungen: Graduierte Konfrontation mit Ungewissheit gestalten\, Rückversicherungsverhalten reduzieren\, Grübeln begrenzen\, Entscheidungen unter Unsicherheit treffen – Sie lernen\, wie Sie Patienten zu mutigen Schritten ins Ungewisse begleiten\nAchtsamkeits- und akzeptanzbasierte Ansätze: Ungewissheit als gegeben akzeptieren statt bekämpfen\, Kontrollversuche loslassen\, metaphernbasierte Interventionen nutzen – Techniken\, die Flexibilität im Umgang mit dem Offenen fördern\nStörungsspezifische Anwendungen: Wie integrieren Sie IU-Arbeit in Behandlungspläne für GAD\, Zwang\, Depression? Wann sollte IU primäres Behandlungsziel sein? Praktische Behandlungsbausteine für verschiedene Diagnosen\n\nWarum dieser Kurs?\nIntoleranz gegenüber Ungewissheit ist einer der am besten erforschten transdiagnostischen Faktoren – und gleichzeitig einer der am meisten unterschätzten in der therapeutischen Praxis. Viele Therapeuten bearbeiten einzelne Symptome (Grübeln\, Rückversicherung\, Vermeidung)\, ohne den gemeinsamen Kern zu erkennen: das fundamentale Unvermögen\, Ungewissheit auszuhalten. Dabei zeigt die Forschung klar: Patienten mit hoher IU sprechen schlechter auf Standardbehandlungen an\, erleben häufiger Rückfälle und leiden unter chronischem Leidensdruck\, selbst wenn akute Symptome reduziert wurden. \nWer IU gezielt identifiziert und bearbeitet\, kann therapeutische Erfolge stabilisieren und vertiefen. Ungewissheitstoleranz ist nicht nur ein Symptomreduktionsziel\, sondern eine Lebenskompetenz\, die weit über die Therapie hinaus schützt. In einer Welt zunehmender Komplexität\, Ambiguität und Unvorhersehbarkeit – beruflich\, gesundheitlich\, gesellschaftlich – wird die Fähigkeit\, mit Unsicherheit zu leben\, zur Schlüsselressource. Dieser Kurs vermittelt Ihnen das konzeptuelle Verständnis und die praktischen Werkzeuge\, um Ihren Patienten diese Kompetenz zu vermitteln. Sie lernen\, Ungewissheit nicht als Problem zu behandeln\, sondern als unvermeidlichen Teil des Lebens – den man ertragen\, sogar nutzen kann.
URL:https://psifit.de/kurs/ungewiss-kein-problem-wie-ungewissheitstoleranz-zur-schluesselkompetenz-in-zeiten-des-wandels-wird/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2025/08/Ungewiss.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261127T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261128T163000
DTSTAMP:20260813T095117Z
CREATED:20250821T111105Z
LAST-MODIFIED:20260813T095117Z
UID:10000085-1795788000-1795883400@psifit.de
SUMMARY:Mit jedem Atemzug – Breathwork als kraftvolle Methode in der Psychotherapie
DESCRIPTION:Selbstregulation\, Affektverarbeitung und therapeutische Präsenz über den Atem\nDer Atem ist mehr als ein physiologischer Grundprozess. Er reagiert unmittelbar auf emotionale Zustände\, spiegelt Stress\, Angst und innere Anspannung – und eröffnet zugleich einen direkten Zugang zur Selbstregulation. Kaum ein anderer körperlicher Prozess ist zugleich autonom und willentlich beeinflussbar. In der psychotherapeutischen Arbeit fungiert der Atem damit als Brücke zwischen Körper und Geist\, zwischen Erleben und Steuerung. Die aktuelle Popularität von Breathwork-Verfahren verweist auf ein reales Bedürfnis nach einfachen\, wirksamen Zugängen zu innerer Balance\, birgt jedoch auch die Gefahr unscharfer Anwendung ohne therapeutische Einbettung.\nDer Kurs positioniert Atemarbeit jenseits von Modetrends als evidenzbasiertes\, klinisch differenziertes Instrument. Er zeigt\, wie Atemmuster psychische Zustände stabilisieren oder verändern\, wie sie Angst\, Depression und Stress mitstrukturieren – und wie gezielte Ateminterventionen therapeutische Prozesse wirksam unterstützen können\, ohne zu überfordern oder zu simplifizieren. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet\nDas Seminar vermittelt fundierte physiologische und kulturgeschichtliche Grundlagen der Atmung und übersetzt sie in eine klare psychotherapeutische Praxis. Die Teilnehmer:innen lernen unterschiedliche Atemtechniken kennen und erleben deren Wirkung im eigenen Erleben. Im Fokus steht die gezielte Auswahl und Dosierung: Wann dient Atemarbeit der Beruhigung\, wann der Aktivierung\, wann der Exposition und wann der vertieften Affektverarbeitung? Anhand klinischer Beispiele wird gezeigt\, wie Ateminterventionen sinnvoll in bestehende Therapiekonzepte integriert werden können – im Einzel- wie im Gruppensetting. \nKonkret werden behandelt:\n\nPhysiologie der Atmung\nZusammenhang von Atem\, autonomem Nervensystem und emotionaler Regulation.\nKulturhistorische Perspektiven\nBedeutung des Atems in unterschiedlichen Traditionen und ihre psychologische Relevanz.\nAtemmuster und Emotionen\nTypische Veränderungen bei Angst\, Depression und Stress.\nAktivierung und Beruhigung\nTechniken zur gezielten Beeinflussung autonomer Prozesse.\nAtembezogene Exposition\nArbeit mit Atemempfindungen bei Angst und traumabezogenen Belastungen.\nTherapeutische Integration\nEinsatzmöglichkeiten in Einzel- und Gruppentherapie sowie Transfer in den Alltag.\n\nWarum dieser Kurs?\nAtemarbeit ist niedrigschwellig\, unmittelbar wirksam und dennoch anspruchsvoll in der professionellen Anwendung. Ohne fundiertes Verständnis kann sie wirkungslos bleiben oder dysregulierend wirken. Gleichzeitig zeigt die Forschung\, dass gezielte Ateminterventionen psychotherapeutische Prozesse substantiell unterstützen können – von Stabilisierung bis hin zur vertieften emotionalen Verarbeitung.\nDer Kurs bietet eine klare\, evidenzorientierte Einordnung von Breathwork in die Psychotherapie. Er richtet sich an Therapeut:innen und Fachkräfte\, die körperorientierte Methoden nicht additiv einsetzen wollen\, sondern integriert\, reflektiert und wirksam – mit jedem Atemzug.
URL:https://psifit.de/kurs/mit-jedem-atemzug-breathwork-als-kraftvolle-methode-in-der-psychotherapie/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2025/08/Mit-jedem-Atemzug.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261204T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261205T163000
DTSTAMP:20260813T095009Z
CREATED:20250821T111402Z
LAST-MODIFIED:20260813T095009Z
UID:10000086-1796392800-1796488200@psifit.de
SUMMARY:Zwischen Grandiosität und Verletzlichkeit – Narzissmus in der Psychotherapie verstehen und behandeln
DESCRIPTION:Beziehungsgestaltung\, Motivklärung und therapeutische Wirksamkeit bei narzisstischen Mustern\nNarzisstische Persönlichkeitszüge gehören zu den anspruchsvollsten Herausforderungen im psychotherapeutischen Alltag. Therapeut:innen begegnen Patient:innen\, die zwischen Grandiosität und Verletzlichkeit oszillieren\, deren Therapiemotivation brüchig ist und deren Beziehungsgestaltung schnell in Machtkämpfe\, Rückzug oder subtile Entwertung kippt. Gleichzeitig besteht ein eklatantes Missverhältnis zwischen der Häufigkeit narzisstischer Problemlagen in der Versorgung und der begrenzten Zahl klar ausgearbeiteter verhaltenstherapeutischer Konzepte. Klinisch verschärft wird dies durch geringe Störungseinsicht\, ausgeprägte Abwehrstrategien und eine hohe Sensibilität für Kränkung.\nTherapeutisch zentral ist daher weniger die Symptomarbeit als die Frage\, wie gearbeitet werden kann\, ohne die Therapie frühzeitig zu destabilisieren. Narzissmus zeigt sich nicht primär im Erzählten\, sondern in der Beziehung – in Anspruch\, Distanzierung\, Idealisierung oder Abwertung. Der Kurs nimmt diese Dynamik ernst und rückt die therapeutische Beziehung selbst als zentrales Arbeitsfeld in den Fokus\, einschließlich der gezielten Problemaktualisierung im therapeutischen Kontakt. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet\nDer Workshop vermittelt ein differenziertes\, klinisch anschlussfähiges Verständnis narzisstischer Erscheinungsformen mit besonderem Fokus auf die Unterscheidung zwischen grandiosem und vulnerablem Narzissmus. Aufbauend darauf werden die Grundlagen eines integrativen therapeutischen Vorgehens vorgestellt\, das verhaltenstherapeutische Struktur mit beziehungs- und schemabezogener Tiefe verbindet. Die Teilnehmer:innen lernen\, wie tragfähige Fallkonzepte entwickelt\, Therapien sinnvoll aufgebaut und Beziehungsgestaltung aktiv genutzt werden kann\, ohne in Kollusion oder Eskalation zu geraten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Arbeit in der Beziehung – dort\, wo narzisstische Muster wirksam werden und zugleich therapeutisch bearbeitet werden können. \nKonkret werden behandelt:\n\nFacetten des Narzissmus\nKlinische Erscheinungsbilder zwischen Grandiosität\, Vulnerabilität und verdeckter Kränkbarkeit.\nFallkonzept und Therapieaufbau\nStrukturierte Planung bei begrenzter Motivation und hoher Beziehungssensibilität.\nTherapeutische Beziehungsgestaltung\nUmgang mit Idealisierung\, Entwertung\, Anspruch und Rückzug.\nProblemaktualisierung in der Beziehung\nGezielte Nutzung übertragungsähnlicher Prozesse im Hier-und-Jetzt.\nSchemaklärung und -bearbeitung\nZentrale narzisstische Schemata und ihre therapeutische Bearbeitung.\nVerhaltensfertigkeiten und prosoziale Übungen\nAufbau alternativer Handlungs- und Beziehungsmuster. \n\nWarum dieser Kurs?\nNarzisstische Störungsbilder sind therapeutisch hochrelevant\, zugleich aber mit besonderer Abbruch- und Eskalationsgefahr verbunden. Ohne klares Konzept drohen Therapien zu stagnieren oder sich in Beziehungskonflikten zu erschöpfen. Ein integrativer Ansatz\, der Beziehung\, Struktur und Veränderungsarbeit systematisch verbindet\, ist daher unverzichtbar.\nDer Kurs bietet eine fundierte\, praxisnahe Orientierung für den Umgang mit narzisstischen Patient:innen und stärkt die therapeutische Handlungssicherheit in einem Feld\, das häufig als besonders schwierig erlebt wird. Er richtet sich an Therapeut:innen\, die Narzissmus nicht etikettieren\, sondern verstehen – und therapeutisch wirksam bearbeiten wollen.
URL:https://psifit.de/kurs/zum-duplizierenzwischen-grandiositaet-und-verletzlichkeit-narzissmus-in-der-psychotherapie-verstehen-und-behandelnzum-duplizieren/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2025/08/Zwischen-Grandiositaet-und-Verletzlichkeit.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261211T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261212T163000
DTSTAMP:20260813T094934Z
CREATED:20250821T111653Z
LAST-MODIFIED:20260813T094934Z
UID:10000087-1796997600-1797093000@psifit.de
SUMMARY:Annehmen\, was ist – tun\, was zählt: Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) als Haltung und Methode in der Psychotherapie
DESCRIPTION:Psychologische Flexibilität als Schlüssel zum werteorientierten Leben\nIn Deutschland erhalten 40\,4 % der Erwachsenen jährlich eine Diagnose einer psychischen Störung (Robert Koch-Institut\, 2024) – doch nur 42\,9 % der Betroffenen hatten deswegen jemals Kontakt zum Medizinsystem (Jacobi et al.\, 2014). Die Zahlen verdeutlichen eine erhebliche Versorgungslücke\, insbesondere bei Angststörungen mit 7\,9 % Prävalenz (Robert Koch-Institut\, 2024) und Depressionen mit 13\,9 % Prävalenz (Bretschneider et al.\, 2024). Sie kennen das aus Ihrer Praxis: Patienten\, die trotz korrekter symptomorientierter Behandlung nicht vorankommen. Patienten mit mehrfachen Komorbiditäten\, die im Kampf gegen ihre Symptome feststecken. Patienten\, deren Vermeidungsverhalten die therapeutischen Fortschritte blockiert. \nDie Akzeptanz- und Commitmenttherapie bietet hier einen paradigmatischen Perspektivwechsel: Statt Symptomreduktion um jeden Preis fokussiert ACT auf den Aufbau psychologischer Flexibilität – die Fähigkeit\, trotz belastender innerer Erfahrungen ein werteorientiertes Leben zu führen. Dieser Ansatz wurde in über 400 randomisiert-kontrollierten Studien untersucht und zeigt sich bei einer Vielzahl psychischer Störungen als wirksam.  \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nACT gehört zur dritten Welle der Verhaltenstherapie und kombiniert klassische verhaltenstherapeutische Techniken mit achtsamkeits- und akzeptanzbasierten Strategien. Über 50 kontrollierte Therapiestudien belegen die Wirksamkeit bei Angststörungen\, Depressionen\, chronischen Schmerzen\, Essstörungen\, Suchterkrankungen und Zwangsstörungen. Neuere Untersuchungen zeigen\, dass ACT bei Angststörungen effektiver in der Beseitigung der Angstsymptomatik ist und zu einem besseren Outcome führt als kognitive Verhaltenstherapie. Eine Metaanalyse von Gloster et al. (2020) fasste den empirischen Status von ACT zusammen und bestätigt die solide Evidenzbasis. \nIm Zentrum stehen sechs empirisch fundierte Kernprozesse: Akzeptanz innerer Erfahrungen\, kognitive Defusion\, Achtsamkeit für den gegenwärtigen Moment\, Selbst-als-Kontext-Perspektive\, Werteklärung und engagiertes Handeln (Commitment). Diese Prozesse sind nicht als isolierte Techniken zu verstehen\, sondern als verwobene Facetten psychologischer Flexibilität. Das Besondere: Sie lernen ein transdiagnostisches Behandlungskonzept kennen\, das sich direkt in Ihre ambulante Praxis integrieren lässt – mit unmittelbarer Umsetzbarkeit im Einzel- und Gruppensetting. \nKonkret werden behandelt:\n\nTheoretische Fundierung: Die Bezugsrahmentheorie (Relational Frame Theory) als wissenschaftliche Grundlage von ACT\, Konzept der experientiellen Vermeidung als zentraler pathogener Prozess\, Abgrenzung zu klassischen kognitiven Umstrukturierungsverfahren\nDas Hexaflex-Modell: Systematische Vermittlung der sechs Kernprozesse mit praxisnahen Übungen\, Diagnostik psychologischer Inflexibilität\, Fallkonzeptualisierung nach ACT-Prinzipien\nAkzeptanz und kognitive Defusion: Konkrete Interventionen zum Aufbau einer neuen Beziehung zu belastenden Gedanken und Gefühlen\, Metaphern und Erlebnisübungen für die therapeutische Praxis\, Unterscheidung zwischen „sauberem“ und „schmutzigem“ Leid\nAchtsamkeit und Selbst-als-Kontext: Vermittlung von Gegenwartsbewusstsein ohne meditativen Überbau\, Beobachter-Ich-Perspektive als therapeutisches Werkzeug\, Integration in bestehende Behandlungskonzepte\nWerteklärung und Commitment: Strukturierte Arbeit mit persönlichen Werten jenseits von Zielen\, Überwindung von Wertebarrieren durch innere Erfahrungen\, konkrete Verhaltensaktivierung im Dienst der Werte\nPraktische Anwendung: Fertige Übungen und Arbeitsmaterialien für die direkte Umsetzung\, Umgang mit typischen therapeutischen Stolpersteinen\, Anpassung an verschiedene Störungsbilder und Settings\nEvidenzbasierte Indikationen: Spezifische Anwendung bei Angststörungen\, Depression\, chronischen Schmerzen\, Traumafolgestörungen – mit Verweisen auf aktuelle Forschungsergebnisse und Behandlungsleitlinien\n\nWarum dieser Kurs?\nHunderte von RCT-Studien zeigen\, dass mit ACT Symptomreduktion ein willkommener Nebeneffekt ist\, obwohl es explizit nicht das intendierte Ziel ist. Dieser scheinbare Widerspruch macht ACT besonders wertvoll für die Behandlung therapierefraktärer Patienten und chronifizierter Störungsbilder. Sie erweitern Ihr therapeutisches Repertoire um einen Ansatz\, der gerade dort greift\, wo klassische Interventionen an ihre Grenzen stoßen – bei ausgeprägten Vermeidungsmustern\, bei Patienten\, die sich „eingemauert“ haben\, bei komplexen Komorbiditäten. \nDie gesellschaftliche Relevanz ist evident: Psychische Flexibilität ist positiv mit Arbeitsleistung und mentaler Gesundheit assoziiert\, hilft die negativen Folgen von Arbeitsstress abzupuffern und ermöglicht Berufspersonen\, sich besser zu konzentrieren. ACT bietet damit nicht nur ein Behandlungskonzept für manifeste Störungen\, sondern auch einen präventiven Ansatz zur Stärkung psychischer Widerstandsfähigkeit. Die ambulante Umsetzbarkeit ist ein entscheidender Vorteil: Die Methoden sind sofort anwendbar\, erfordern keine aufwändige Zusatzausstattung und lassen sich gut mit anderen Verfahren kombinieren. \nSie erhalten in diesem Seminar nicht nur theoretisches Wissen\, sondern konkrete Werkzeuge für Ihre tägliche Praxis – fundiert durch über 30 Jahre intensive Forschung\, belegt durch mehrere Metaanalysen\, anerkannt durch führende Fachgesellschaften. Sie lernen einen Therapieansatz kennen\, der Ihren Patienten hilft\, nicht mehr gegen sich selbst zu kämpfen\, sondern trotz innerer Herausforderungen ein erfülltes Leben zu gestalten.
URL:https://psifit.de/kurs/annehmen-was-ist-tun-was-zaehlt-akzeptanz-und-commitmenttherapie-act-als-haltung-und-methode-in-der-psychotherapie/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2025/08/Annehmen-was-ist-–-tun-was-zaehlt.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270108T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270109T163000
DTSTAMP:20260814T132339Z
CREATED:20260728T134524Z
LAST-MODIFIED:20260814T132339Z
UID:10000122-1799416800-1799512200@psifit.de
SUMMARY:Wer bin ich\, wenn ich jemand anders bin? - Selbsterfahrung durch Rollenwechsel
DESCRIPTION:„Sie lügen. Vor Publikum. Und alle machen mit.“\n  \nZwei Tage spielbasierte Selbsterfahrung: Rollenübernahme\, Vertrauen und Gruppendynamik am eigenen Erleben erkunden\, mit Transfer in Therapie und Gruppenleitung.\nIn der therapeutischen Arbeit beobachten wir täglich\, wie Menschen unter Unsicherheit entscheiden\, Vertrauen aufbauen\, taktieren oder sich zurückziehen. Doch selten erleben wir diese Dynamiken bewusst am eigenen Leib. Dieses Selbsterfahrungsformat schafft dafür einen geschützten Raum. Es ist ein intensives Gruppenlabor\, in dem verhandelt\, gezweifelt\, gelacht und Position bezogen wird. \nDen Rahmen bildet Blood on the Clocktower\, ein Social-Deduction-Spiel\, das das bekannte Werwolf-Prinzip um Informationsasymmetrien\, persistierende Rollen und moralische Dilemmata erweitert. Im Wechsel von Spielphasen und systematischer Reflexion untersuchen Sie eigene Muster von Rollenübernahme\, Affektregulation und sozialer Positionierung. Wie entsteht psychologische Sicherheit\, und wo bricht sie weg? Welche Anteile werden aktiviert\, wenn wir täuschen\, beschuldigen\, schweigen oder im Fokus stehen? \nDie Erkenntnisse übertragen Sie auf Gruppenleitung\, Beratung und Therapie. Vorkenntnisse im Spiel sind nicht erforderlich. Vertrautheit mit Formaten wie den Werwölfen von Düsterwald ist von Vorteil.
URL:https://psifit.de/kurs/wer-bin-ich-wenn-ich-jemand-anders-bin-selbsterfahrung-durch-rollenwechsel/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Rollenwechsel.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270108T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270109T163000
DTSTAMP:20260814T132246Z
CREATED:20260728T143433Z
LAST-MODIFIED:20260814T132246Z
UID:10000124-1799416800-1799512200@psifit.de
SUMMARY:Krank vor Verantwortung? – Wenn das innere „Ich muss!“ zur psychischen Falle wird
DESCRIPTION:„Wenn ich es nicht mache\, macht es keiner!“\n\nÜberverantwortung als transdiagnostischer Faktor bei Angst\, Zwang und Depression:\nerkennen\, explorieren und therapeutisch ausgeglichener gestalten\nVerantwortung zu übernehmen gilt als Ideal unserer Zeit\, ob für das Klima\, die Familie oder die eigene Zukunft. Die Kehrseite begegnet uns in der Praxis täglich: Patienten\, die sich für alles zuständig fühlen\, sich absichern\, grübeln und erschöpfen. Das Konzept der übertriebenen Verantwortlichkeit fasst dieses Muster. In der Forschung hat es sich als transdiagnostischer Faktor bei Zwangsstörungen\, Generalisierter Angststörung\, Sozialer Phobie und Depression erwiesen. \nDer Kurs vermittelt die theoretischen und empirischen Grundlagen des Konzepts. Sie lernen Formen und Entstehungsbedingungen überzogener Verantwortungsüberzeugungen kennen\, ihre kognitive Architektur und ihre Rolle bei der Aufrechterhaltung verschiedener Störungsbilder bis hin zu Helfersyndrom und pathologischem Altruismus. Anhand von Fallbeispielen üben Sie\, individuelle Verantwortungsmuster strukturiert zu explorieren\, und lernen die wichtigsten therapeutischen Interventionen kennen\, um eine ausgewogene Verantwortungsübernahme zu fördern. Selbsterfahrungsanteile laden ein\, die eigene Verantwortungsprägung zu reflektieren. \nAm Ende verfügen Sie über ein praxistaugliches Instrumentarium\, das sich störungsübergreifend in Ihre Behandlungen integrieren lässt.
URL:https://psifit.de/kurs/krank-vor-verantwortung-wenn-das-innere-ich-muss-zur-psychischen-falle-wird/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Ich-muss.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270115T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270116T163000
DTSTAMP:20260814T132154Z
CREATED:20260728T150622Z
LAST-MODIFIED:20260814T132154Z
UID:10000126-1800021600-1800117000@psifit.de
SUMMARY:Geschlechtsidentität im Wandel – Geschlechtsdysphorie\, Non-Binarität und Transidentität
DESCRIPTION:Ich habe da bisher wenig Erfahrung.\n  \nKlinisch fundiert durch ein sensibles Feld: Diagnostik\, Behandlungswege und therapeutische Haltung bei Transidentität und Non-Binarität.\nImmer mehr Menschen bringen Fragen zu ihrer Geschlechtsidentität in die Behandlung mit\, und viele Behandler spüren dabei Unsicherheit. Was ist diagnostisch geboten\, was medizinisch möglich\, was therapeutisch hilfreich? Dieser Kurs schafft klinische Orientierung. Grundlage ist das Konzept der konstitutionellen Geschlechtervielfalt\, das auch das Verständnis der psychosexuellen Entwicklung insgesamt vertieft. \nSie lernen die aktuellen diagnostischen Klassifikationen nach ICD-10 und ICD-11 sowie die AWMF-Leitlinien sicher anzuwenden. Sie gewinnen einen Überblick über medizinische Behandlungswege von der Hormontherapie bis zu geschlechtsangleichenden Operationen\, einschließlich der Rechtslage nach dem Selbstbestimmungsgesetz und der Besonderheiten bei Jugendlichen. Im Zentrum steht die psychotherapeutische Arbeit bei Geschlechtsdysphorie\, ergänzt um die Wirkung von Minoritätenstress und gesellschaftlichen Diskursen. Selbstreflexive Anteile laden ein\, die eigene Haltung im Kontakt mit Gender-Themen zu klären. \nFallbesprechungen ziehen sich durch beide Tage. Bringen Sie gern eigene Fälle mit und gewinnen Sie Handlungssicherheit für Ihre Praxis.
URL:https://psifit.de/kurs/geschlechtsidentitaet-im-wandel-geschlechtsdysphorie-non-binaritaet-und-transidentitaet-3/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Geschlechtsidentitaet.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270115T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270116T163000
DTSTAMP:20260814T132106Z
CREATED:20260728T151652Z
LAST-MODIFIED:20260814T132106Z
UID:10000127-1800021600-1800117000@psifit.de
SUMMARY:Locker bleiben in der Gefühlsachterbahn - Stressbewältigung und Emotionsregulation für Kinder und ihre Eltern
DESCRIPTION:„Ich hab Bauchweh.“ Sonntagabend\, mal wieder.\n  \nEvaluierte Trainings zur Stressbewältigung und Emotionsregulation im Grundschulalter praktisch kennenlernen\, inklusive Elternarbeit und passender Diagnostik.\nBauchschmerzen vor der Schule\, Wutausbrüche am Nachmittag\, Grübeln am Abend: Schon Grundschulkinder geraten in Stress\, und ihre Eltern gleich mit. In der Behandlung fehlt dann oft ein strukturiertes Vorgehen\, um kindliche Stressbewältigung und Emotionsregulation gezielt zu fördern. Dieser Kurs schließt die Lücke\, vermittelt von zwei Experten\, die die Trainingsforschung in diesem Feld selbst maßgeblich geprägt haben. \nSie lernen evaluierte Trainingsprogramme für Kinder im Grundschulalter kennen und erproben einzelne Interventionselemente praktisch\, von Übungen zur Körperwahrnehmung bis zur Emotionsbenennung und Emotionsmodulation. Dazu kommen Methoden für die Elternarbeit\, mit denen Sie Eltern befähigen\, die emotionalen Kompetenzen ihrer Kinder im Alltag zu stärken. Die theoretischen Hintergründe und die Befunde zur Wirksamkeit der Trainings ordnen das Vorgehen wissenschaftlich ein. Ein Überblick über geeignete Erhebungsinstrumente rundet den Kurs ab. \nAnhand von Fallvignetten übertragen Sie die Inhalte auf typische Situationen aus Ihrer eigenen Praxis\, ob im therapeutischen oder im pädagogischen Setting.
URL:https://psifit.de/kurs/locker-bleiben-in-der-gefuehlsachterbahn-stressbewaeltigung-und-emotionsregulation-fuer-kinder-und-ihre-eltern-2/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Gefuehlsachterbahn.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270122T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270123T163000
DTSTAMP:20260814T132016Z
CREATED:20260728T152820Z
LAST-MODIFIED:20260814T132016Z
UID:10000128-1800626400-1800721800@psifit.de
SUMMARY:Mit Schwung ins Alter: Das Potenzial der zweiten Lebenshälfte entfalten
DESCRIPTION:„In meinem Alter lohnt sich das doch nicht mehr.“\n  \nDie moderne Psychologie des Alterns für die Praxis: Stärken älterer Patienten erkennen\, Altersbilder hinterfragen und Interventionen mutiger gestalten.\nDie Patienten in unseren Praxen werden älter\, unsere Altersbilder oft nicht. Wer beim Stichwort Alter vor allem an Abbau und Fragilität denkt\, dosiert Interventionen zu vorsichtig\, steckt Ziele zu niedrig und übersieht Ressourcen. Die Alternsforschung der letzten zwei Jahrzehnte zeichnet ein anderes Bild: Lernfähigkeit bis ins hohe Alter\, wachsende emotionale Regulationsfähigkeit und eine Lebenszufriedenheit\, die trotz körperlicher Einschränkungen erstaunlich stabil bleibt. \nDieser Kurs führt in die moderne Psychologie des Alterns ein\, vermittelt von zwei Forschern\, die dieses Feld im deutschsprachigen Raum maßgeblich mitgeprägt haben. Sie lernen\, was sich im Alter kognitiv\, sozial und emotional tatsächlich verändert\, was stabil bleibt und was sogar wächst. Sie verstehen\, wie Altersstereotype und subjektive Altersbewertungen die psychische Gesundheit beeinflussen\, bei Ihren Patienten wie in Ihrer eigenen therapeutischen Haltung. Und Sie erfahren anhand aktueller Studienlage\, was professionelle Interventionen und Selbststeuerungsmöglichkeiten heute leisten können. \nSie verlassen den Kurs mit einem empirisch fundierten Blick auf eine wachsende Patientengruppe und mit Impulsen\, Stärken zu erkennen\, wo bisher Defizite vermutet wurden.
URL:https://psifit.de/kurs/mit-schwung-ins-alter-das-potenzial-der-zweiten-lebenshaelfte-entfalten/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Mit-Schwung-ins-Alter.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270122T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270123T163000
DTSTAMP:20260814T131928Z
CREATED:20260728T153426Z
LAST-MODIFIED:20260814T131928Z
UID:10000129-1800626400-1800721800@psifit.de
SUMMARY:Unberschwert leben: Weise Wege aus der Verbitterung
DESCRIPTION:„Das verzeihe ich nie.“\n  \nVerbitterung und Posttraumatische Verbitterungsstörung erkennen und mit der Weisheitstherapie behandeln\, vermittelt vom Entwickler des Ansatzes.\nErlebte Ungerechtigkeit\, Herabwürdigung oder Vertrauensbruch: Verbitterung ist zunächst eine normale menschliche Emotion. Doch wenn sie sich mit Hilflosigkeit verbindet und chronifiziert\, entsteht ein eigenständiges Störungsbild bis hin zur Posttraumatischen Verbitterungsstörung. In der Praxis begegnet sie uns quer durch alle Diagnosen\, und sie gilt als schwer behandelbar. Klassische Zugänge greifen oft zu kurz\, weil Verbitterung nicht durch Angst oder Vermeidung aufrechterhalten wird\, sondern durch moralische Fixierung und die Unfähigkeit\, loslassen zu können. \nDer Kurs vermittelt ein differenziertes Verständnis von Verbitterung\, ihrer Diagnostik und Differenzialdiagnostik. Mit der Weisheitstherapie lernen Sie einen empirisch fundierten verhaltenstherapeutischen Ansatz kennen\, der Weisheitskompetenzen systematisch fördert und die Arbeit mit unlösbaren Lebensdilemmata ins Zentrum stellt. Anhand von Kasuistiken aus Psychotherapie\, Begutachtung und Rechtsstreit üben Sie die Anwendung\, auch an anonymisierten Fällen der Teilnehmer. \nSie gewinnen therapeutische Zuversicht im Umgang mit einer Patientengruppe\, die bisher oft als unerreichbar galt. Bringen Sie gern eigene Fälle mit.
URL:https://psifit.de/kurs/unberschwert-leben-weise-wege-aus-der-verbitterung/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Unberschwert-leben.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270129T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270130T163000
DTSTAMP:20260814T131843Z
CREATED:20260728T154135Z
LAST-MODIFIED:20260814T131843Z
UID:10000130-1801231200-1801326600@psifit.de
SUMMARY:Wenn Stabilität gefragt ist: Der Therapiekoffer für Selbsthilfe und Skills
DESCRIPTION:„Ich halt das nicht mehr aus.“\n  \nStabilisierungstechniken und Skills praktisch erproben: von Achtsamkeit bis Imagination\, für Krisen\, Traumafolgen und Emotionsregulationsstörungen.\nHohe Anspannung\, drohende Dissoziation\, überflutende Gefühle: Bevor Veränderung möglich ist\, brauchen viele Patienten zuerst Stabilität. Genau dafür braucht es ein gut gefülltes Repertoire an Selbsthilfestrategien und Skills\, das im entscheidenden Moment griffbereit ist. \nDieser Kurs vermittelt Stabilisierungstechniken für akute wie chronifizierte Emotionsregulationsstörungen und psychische Krisenzustände\, von Achtsamkeits- und Stresstoleranzübungen über ressourcenorientierte Techniken bis zu imaginativen Verfahren. Das Besondere ist die konsequente Praxisnähe: Sie explorieren Therapiematerialien wie den Skillskoffer\, führen die Übungen in Einzel- und Gruppenarbeit selbst durch und erleben in Demonstrationen\, wie die Vermittlung an Patienten gelingt. Fallbeispiele zu Borderline-Persönlichkeitsstörung\, Bipolaren Störungen und Posttraumatischer Belastungsstörung zeigen die Bandbreite der Anwendung\, einschließlich Indikationen und Grenzen der Methoden. \nSie kehren mit einem konkret einsetzbaren Stabilisierungsrepertoire in Ihre Praxis zurück\, das Sie störungsübergreifend bei Krisen und Traumafolgen anwenden können.
URL:https://psifit.de/kurs/wenn-stabilitaet-gefragt-ist-der-therapiekoffer-fuer-selbsthilfe-und-skills/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Der-Therapiekoffer.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270129T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270130T163000
DTSTAMP:20260814T131753Z
CREATED:20260728T154307Z
LAST-MODIFIED:20260814T131753Z
UID:10000131-1801231200-1801326600@psifit.de
SUMMARY:Wenn Vergangenheit Gegenwart wird - Imagination als wirksames Instrument der Schematherapie
DESCRIPTION:„Ich weiß ja\, dass es Quatsch ist. Aber es fühlt sich trotzdem so an.“\n  \nImagery Rescripting und imaginative Verfahren der Schematherapie praktisch erlernen: emotionale Veränderung dort ermöglichen\, wo Einsicht allein nicht reicht.\nViele Patienten verstehen rational sehr genau\, welche Muster ihnen schaden. Und trotzdem gelingt die Veränderung nicht\, weil das emotionale Erleben unberührt bleibt. Die Wurzeln liegen oft in frühen Beziehungserfahrungen und unerfüllten Grundbedürfnissen. Genau hier setzen die imaginativen Techniken der Schematherapie an: Sie schaffen eine affektive Brücke zwischen gegenwärtigen Problemen und ihren biografischen Ursprüngen. \nDer Kurs vermittelt zunächst das schematherapeutische Störungsmodell mit Schemata\, Modi und Bewältigungsstilen. Darauf aufbauend lernen Sie imaginative Verfahren kennen\, insbesondere das Imaginative Überschreiben\, mit dem belastende Kindheitserfahrungen emotional aktiviert und durch korrigierende Erfahrungen verändert werden. Die Vermittlung ist praxisorientiert: Sie erleben Demonstrationen\, führen angeleitete Imaginationen in Kleingruppen selbst durch und reflektieren Indikationen\, Grenzen und den Umgang mit starken Affekten. Selbsterfahrungsanteile laden ein\, eigene Prägungen und die therapeutische Haltung zu reflektieren. \nSie gewinnen Handlungssicherheit\, um Imagination strukturiert und wirksam in Ihre ambulante Arbeit zu integrieren\, gerade bei Patienten\, bei denen kognitive Interventionen an Grenzen stoßen.
URL:https://psifit.de/kurs/wenn-vergangenheit-gegenwart-wird-imagination-als-wirksames-instrument-der-schematherapie/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Wenn-Vergangenheit.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270205T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270206T163000
DTSTAMP:20260814T131708Z
CREATED:20260728T160021Z
LAST-MODIFIED:20260814T131708Z
UID:10000132-1801836000-1801931400@psifit.de
SUMMARY:Auf den Spuren Milton Ericksons - Geniale Wege der Veränderung
DESCRIPTION:„Der Patient will ja gar nicht.“\n\nEricksons therapeutische Prinzipien für die heutige Praxis: Utilisation\, Metaphern\, Reframing und strategische Interventionen kennenlernen und erproben.\nManche Patienten scheinen jeder Intervention auszuweichen\, und die Therapie tritt auf der Stelle. Milton Erickson hat aus genau solchen Situationen eine Kunst gemacht: Statt gegen Widerstand zu arbeiten\, nutzte er ihn\, und statt Standardtechniken einzusetzen\, erfand er für jeden Patienten einen eigenen Weg. Seine Prinzipien prägen bis heute Hypnotherapie\, Systemische Therapie\, Verhaltenstherapie und lösungsorientierte Ansätze. \nDieses Seminar vermittelt die therapeutische Haltung Ericksons und ihre zentralen Interventionsprinzipien: Utilisation und Ressourcenaktivierung\, indirekte Kommunikation und therapeutische Metaphern\, Reframing sowie strategische und paradoxe Interventionen. Im Mittelpunkt stehen dabei weniger formale Hypnoseverfahren als die kreative Grundhaltung\, die dahintersteht. Anhand von Fallbeispielen\, Live-Demonstrationen und praktischen Übungen lernen Sie\, die Methoden sicher und indikationsbezogen anzuwenden und mit Ihrem eigenen Verfahren zu verbinden. Auch Grenzen und Indikationen werden offen diskutiert. \nSie erweitern Ihre therapeutische Flexibilität um kreative Interventionen\, gerade für die Fälle\, in denen das Standardvorgehen nicht weiterführt. Bringen Sie gern eigene Fälle mit.
URL:https://psifit.de/kurs/auf-den-spuren-milton-ericksons-geniale-wege-der-veraenderung/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Auf-den-Spuren.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270205T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270206T163000
DTSTAMP:20260814T131621Z
CREATED:20260728T160640Z
LAST-MODIFIED:20260814T131621Z
UID:10000133-1801836000-1801931400@psifit.de
SUMMARY:Im Kopf des Bösen - Die Psyche von Tätern verstehen
DESCRIPTION:„Der wirkte doch völlig normal.“\n  \nNarzissmus\, Dissozialität\, Psychopathie: forensische Diagnostik\, Risikoprognose und Therapie im Zwangskontext\, mit echten Fällen aus der Sicherungsverwahrung.\nWas macht einen Menschen „böse“? Hinter dieser alten Frage stehen klinisch sehr konkrete Herausforderungen: die diagnostische Abgrenzung von narzisstischer und dissozialer Persönlichkeitsstörung\, das Erkennen psychopathischer Strukturen und die Einschätzung\, wie gefährlich ein Mensch tatsächlich ist. Dieses Seminar nähert sich dem Phänomen aus psychologischer Perspektive\, von den Erklärungsmodellen bis zur forensischen Praxis. \nSie lernen die diagnostische Differenzierung der relevanten Persönlichkeitsstörungen und setzen sich vertieft mit dem Konzept der Psychopathie auseinander. Etablierte Instrumente der Risikobeurteilung\, darunter die Psychopathie-Checkliste nach Hare\, lernen Sie kennen und einordnen. Der zweite Teil widmet sich der therapeutischen Arbeit im Zwangskontext: der Balance von Nähe und Distanz\, dem Umgang mit Manipulation sowie Selbstschutz und Sicherheit. Die Dozentin arbeitet selbst als Psychologin in der Sicherungsverwahrung und bringt reale Fälle und eigene Erfahrungen ein. \nForensische Vorerfahrung ist nicht erforderlich. Das Seminar öffnet einen seltenen Einblick in ein besonderes Arbeitsfeld und schärft zugleich den Blick für Persönlichkeitsstrukturen\, die auch in der ambulanten Praxis begegnen können.
URL:https://psifit.de/kurs/im-kopf-des-boesen-die-psyche-von-taetern-verstehen/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Im-Kopf-des-Boesen.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270212T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270213T163000
DTSTAMP:20260814T131508Z
CREATED:20260728T161355Z
LAST-MODIFIED:20260814T131508Z
UID:10000134-1802440800-1802536200@psifit.de
SUMMARY:Sucht ist kein Einzelkampf – Psychotherapie zwischen ICD-11\, Leitlinien und Versorgungslabyrinth
DESCRIPTION:„Dafür bin ich nicht zuständig.“\n  \nSuchterkrankungen ambulant behandeln: Diagnostik nach ICD-11\, leitliniengerechte Interventionen und der sichere Weg durch Reha- und Versorgungssystem.\nSuchterkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen\, und trotzdem zögern viele ambulante Psychotherapeuten bei der Übernahme: Unsicherheit in der Diagnostik\, Zweifel an der eigenen Zuständigkeit und ein Versorgungssystem\, das einem Labyrinth gleicht. Dieses Seminar räumt die Hürden aus dem Weg\, mit zwei Dozenten\, die beide Seiten abdecken: die klinische Psychotherapie und das Rehabilitationssystem. \nSie lernen die Diagnostik von schädlichem Konsum und Abhängigkeitserkrankungen nach ICD-11 sowie evidenzbasierte Interventionen nach den aktuellen S3-Leitlinien. Sie klären\, wann ambulante Psychotherapie indiziert ist und wann weiterführende suchtmedizinische Maßnahmen nötig werden. Der zweite Schwerpunkt führt durch das Versorgungssystem: Suchtrehabilitation und Leistungen der Deutschen Rentenversicherung\, Antragswege\, die Abgrenzung zur psychosomatischen Rehabilitation und die Zusammenarbeit der Sektoren. Fallarbeit vom Erstkontakt bis zur Langzeitbegleitung verankert alles in der Praxis. \nSie gewinnen Sicherheit\, Suchtpatienten ambulant zu behandeln und leitliniengerecht durch das Versorgungssystem zu begleiten\, statt sie weiterreichen zu müssen.
URL:https://psifit.de/kurs/sucht-ist-kein-einzelkampf-psychotherapie-zwischen-icd-11-leitlinien-und-versorgungslabyrinth/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Sucht-ist-kein-Einzelkampf.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270219T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270220T163000
DTSTAMP:20260814T131419Z
CREATED:20260728T162236Z
LAST-MODIFIED:20260814T131419Z
UID:10000135-1803045600-1803141000@psifit.de
SUMMARY:Couch-Potato adé: Die unterschätzte Kraft der Verhaltensaktivierung
DESCRIPTION:„Ich weiß ja\, was mir guttut. Ich mach’s nur nicht.“\n  \nVerhaltensaktivierung modern und praxisnah: von Aktivitätenplanung über Belohnungserleben bis zum Umgang mit subtiler Vermeidung und typischen Fallen.\nViele Therapien geraten ins Stocken\, wenn Patienten zwar verstehen\, was ihnen guttäte\, aber nicht ins Handeln kommen. Grübeln\, Antriebsmangel und eingeschränktes Genussvermögen unterlaufen kognitive Interventionen und halten die „Psyche in der Tretmühle“. Die Verhaltensaktivierung setzt genau hier an\, denn Veränderung entsteht oft nicht durch Einsicht\, sondern durch gezieltes Tun. In ihren modernen\, individualisierten Anwendungsformen zählt sie zu den wirksamsten und zugleich am meisten unterschätzten Methoden der Verhaltenstherapie. \nDer Workshop vermittelt die Methode praxisnah anhand von Videodemonstrationen\, Fallvignetten und Rollenspielen. Sie üben den motivierenden Einsatz von Aktivitätenmonitoring und Aktivitätenplanung und lernen\, subtile Vermeidungsstrategien zu erkennen und zu überwinden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Training des Belohnungserlebens: positive Alltagserfahrungen bewusst wahrnehmen\, nacherleben und antizipieren\, als Gegenmittel zur typischen Tendenz\, Erfolge kleinzureden. Auch typische Fehler und therapeutische Fallen werden offen diskutiert. \nSie kehren mit einem konkreten Anwendungskonzept in Ihre Praxis zurück\, einsetzbar ab der nächsten Therapiestunde. Bringen Sie gern eigene Fälle mit.
URL:https://psifit.de/kurs/couch-potato-ade-die-unterschaetzte-kraft-der-verhaltensaktivierung-2/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Couch-Potato.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270219T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270220T163000
DTSTAMP:20260907T100844Z
CREATED:20260828T172112Z
LAST-MODIFIED:20260907T100844Z
UID:10000239-1803045600-1803141000@psifit.de
SUMMARY:PITT-Curriculum: Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie 2027 (1/4)
DESCRIPTION:Vier Wochenenden\, ein Verfahren\, eine Haltung.\nDie Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie nach Luise Reddemann ist ein ressourcen- und würdeorientiertes Verfahren für die Behandlung komplexer Traumafolgestörungen. In vier aufeinander aufbauenden Wochenendkursen führt Dipl.-Psych. Martina Hahn\, langjährige Assistentin Luise Reddemanns und von ihr autorisierte PITT-Ausbilderin\, durch das vollständige Verfahren: von der Stabilisierung und der Versorgung verletzter innerer Anteile über die Wandlung verletzender Introjekte und die behutsame Traumakonfrontation bis zu Supervision und therapeutischer Selbstfürsorge. Das Curriculum ist nur als Gesamtpaket buchbar\, die Teile bauen verbindlich aufeinander auf; Sie erhalten für jeden Teil ein Einzelzertifikat und nach Abschluss das Zertifikat des Gesamtcurriculums. \n  \nPITT 1: Verletzte Anteile stärken – Stabilität & innere Sicherheit\nBevor ein Trauma bearbeitet werden kann\, braucht die Seele einen sicheren Ort. \nDas Fundament der Psychodynamisch Imaginativen Traumatherapie: Stabilisierung\, innere Bühne und die Versorgung verletzter Anteile. Teil 1 des Curriculums. \nKomplexe Traumafolgestörungen entstehen durch frühe\, wiederholte Verletzungen\, und ihre Behandlung beginnt nie mit der Erinnerung\, sondern mit Sicherheit. Die Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie nach Luise Reddemann setzt darum konsequent bei den Ressourcen an: bei dem\, was Menschen immer schon geholfen hat\, schwere Belastungen zu überstehen. Teil 1 legt dieses Fundament aus Stabilität und innerer Sicherheit. \nSie lernen die zentralen Behandlungsprinzipien der PITT kennen und üben die Aktivierung stabilisierender Ressourcen\, von positiven Gegenbildern bis zum Freudetagebuch. Sie verstehen das Konzept der strukturellen Dissoziation und erproben imaginative Distanzierungstechniken: den inneren Beobachter\, die Bildschirmtechnik\, den Ort der Geborgenheit und unterstützende Helferwesen. Mit der Ego-State-Theorie und dem Modell der inneren Bühne erschließen Sie die Arbeit mit inneren Persönlichkeitsanteilen und lernen in Demonstration und angeleiteter Kleingruppenarbeit\, verletzte jüngere Ich-Anteile zu versorgen. Trost\, Mitgefühl und Selbstfürsorge erarbeiten Sie dabei als eigenständige therapeutische Wirkfaktoren. Die Dozentin war langjährige Assistentin Luise Reddemanns und ist von ihr autorisierte PITT-Ausbilderin. \nFallvignetten aus der Traumatherapie klären Indikationen und Grenzen; die Übungen sind selbsterfahrungsorientiert\, bringen Sie dafür Offenheit mit. Dieser Kurs ist Teil 1 des vierteiligen PITT-Curriculums\, das nur als Gesamtpaket buchbar ist und verbindlich aufeinander aufbaut; Sie erhalten für jeden Teil ein Einzelzertifikat und nach Teil 4 das Abschlusszertifikat des Curriculums.
URL:https://psifit.de/kurs/pitt-curriculum-psychodynamisch-imaginative-traumatherapie-1-4-2027/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Verletzte-Anteile.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270226T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270227T163000
DTSTAMP:20260814T131239Z
CREATED:20260728T162859Z
LAST-MODIFIED:20260814T131239Z
UID:10000136-1803650400-1803745800@psifit.de
SUMMARY:Digitalisierte Psychotherapie: Zukunft oder der Untergang therapeutischen Handelns?
DESCRIPTION:„Meine Patientin fragt jetzt erstmal ChatGPT.“\n  \nE-Mental-Health\, DiGA\, Videotherapie und KI: den digitalen Wandel der Psychotherapie verstehen\, kritisch einordnen und sinnvoll für die Praxis nutzen.\nPatienten kommen mit Gesundheits-Apps in die Sprechstunde\, Krankenkassen erstatten digitale Anwendungen\, und manche befragen längst Chatbots zu ihren Problemen. Die Digitalisierung der Psychotherapie ist keine Zukunftsfrage mehr\, sondern Praxisalltag. Zwischen Euphorie und Untergangsszenario fehlt vielen Behandlern eine fundierte Orientierung: Was davon ist wirksam\, was ist Hype\, und was bedeutet das für die therapeutische Beziehung? \nDieses Seminar schafft den Überblick auf wissenschaftlicher Grundlage. Sie lernen die Landschaft digitaler Gesundheitsanwendungen\, internetbasierter Interventionen und von Blended Care kennen und können Indikation und Evidenz einordnen. Sie erproben ausgewählte Anwendungen praktisch\, etwa für Psychoedukation\, Therapiebegleitung und Rückfallprophylaxe. Aktuelle Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz werden ebenso beleuchtet wie Datenschutz\, Ethik und berufsrechtliche Rahmenbedingungen. In der Fallarbeit entwickeln Sie Behandlungskonzepte\, die digitale Verfahren sinnvoll integrieren. \nSie gewinnen eine evidenzbasierte Position im Digitalisierungsdiskurs und konkrete Strategien\, welche digitalen Werkzeuge Ihre Arbeit tatsächlich bereichern.
URL:https://psifit.de/kurs/digitalisierte-psychotherapie-zukunft-oder-der-untergang-therapeutischen-handelns/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Digitalisierte-Psychotherapie.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270226T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270227T163000
DTSTAMP:20260814T131152Z
CREATED:20260728T165735Z
LAST-MODIFIED:20260814T131152Z
UID:10000137-1803650400-1803745800@psifit.de
SUMMARY:Wenn das Unbewusste Regie führt: Psychodynamische Impulse in der Verhaltenstherapie
DESCRIPTION:„Auf dem Papier läuft die Therapie perfekt.“\n  \nÜbertragung\, Widerstand und das eigene Erleben als Werkzeug: psychodynamisches Verstehen für die verhaltenstherapeutische Praxis nutzbar machen.\nDie Fallkonzeption ist stimmig\, die Interventionen sind bewährt\, und trotzdem stockt die Therapie: Patienten sabotieren vereinbarte Ziele\, die Beziehung fühlt sich plötzlich angespannt an\, Fortschritte zerrinnen. In solchen Momenten wirken oft Faktoren\, die sich mit verhaltenstherapeutischen Modellen allein nicht erfassen lassen. Psychodynamische Konzepte bieten hier eine wertvolle Ergänzung\, ohne dass Sie Ihre VT-Struktur aufgeben müssten. \nDer Kurs vermittelt Schritt für Schritt ein psychodynamisches Fundament für die verhaltenstherapeutische Arbeit: Übertragung und Gegenübertragung als klinische Informationsquelle\, unbewusste Konflikte in der Fallkonzeption und der Umgang mit Widerstand und Stagnation im Prozessverlauf. Sie lernen\, Ihr eigenes emotionales Erleben in der Sitzung produktiv zu nutzen\, statt es als Störung zu empfinden. Videobeispiele\, Fallskizzen und Kleingruppenarbeit an eigenen Fällen verankern die Konzepte unmittelbar in Ihrer Praxis. Der Dozent vermittelt dabei den Ansatz\, den er selbst entwickelt und publiziert hat. \nSie gewinnen einen erweiterten Blick auf das Therapiegeschehen und Werkzeuge für genau die Situationen\, in denen es bisher hakte. Nebenbei fördert die psychodynamische Haltung auch die eigene innere Freiheit und Entlastung.
URL:https://psifit.de/kurs/wenn-das-unbewusste-regie-fuehrt-psychodynamische-impulse-in-der-verhaltenstherapie-2/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Wenn-das-Unbewusste-Regie-fuehrt.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270228T090000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270228T163000
DTSTAMP:20260814T131105Z
CREATED:20260728T203644Z
LAST-MODIFIED:20260814T131105Z
UID:10000138-1803805200-1803832200@psifit.de
SUMMARY:Zwei Blickwinkel - ein Fall: Psychodynamische und verhaltenstherapeutische Fallsupervision
DESCRIPTION:„Was würde eigentlich ein Analytiker zu meinem Fall sagen?“\n  \nEin Supervisionstag mit doppelter Perspektive: eigene Fälle verhaltenstherapeutisch und psychodynamisch zugleich verstehen und daraus Interventionen ableiten.\nWas würde ein Psychodynamiker in Ihrem Fall sehen\, was Ihnen verhaltenstherapeutisch entgeht\, und umgekehrt? Dieser eintägige Supervisionsworkshop verbindet beide Perspektiven nicht nacheinander\, sondern gleichzeitig: Das manifeste Therapiegeschehen wird als Ausdruck unbewusster Konflikt-\, Beziehungs- und Strukturprozesse verstanden und zugleich mit verhaltenstherapeutischer Methodik bearbeitbar gemacht. \nIm Zentrum steht durchgängige Fallarbeit an Ihren eigenen Fällen\, von der integrierten Fallkonzeption über die Prozess- und Beziehungsebene mit Übertragung und Gegenübertragung bis zur Ableitung konkreter Interventionen. Irritationen\, Prozessbrüche und Stagnation werden als wertvolle Signale gelesen statt als Störungen. Theorie fließt ausschließlich fallbezogen ein. Der Tag lebt von den eingebrachten Fällen und dem kollegialen Austausch\, bringen Sie also unbedingt einen eigenen Fall mit. \nDer Supervisionstag schließt direkt an den Kurs „Wenn das Unbewusste Regie führt“ an und vertieft dessen Ansatz in der Anwendung\, er ist aber auch eigenständig und ohne Vorkenntnisse besuchbar.
URL:https://psifit.de/kurs/zwei-blickwinkel-ein-fall-psychodynamische-und-verhaltenstherapeutische-fallsupervision/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Zwei-Blickwinkel.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270305T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270306T163000
DTSTAMP:20260814T131017Z
CREATED:20260728T204627Z
LAST-MODIFIED:20260814T131017Z
UID:10000139-1804255200-1804350600@psifit.de
SUMMARY:Schmerz lass nach – aber wie? Psychotherapie im Spannungsfeld von Körper und Seele
DESCRIPTION:„Ich bin doch nicht verrückt. Ich habe Schmerzen!“\n  \nChronische Schmerzen psychotherapeutisch behandeln: von der motivationalen Klärung über praxisnahe Therapiebausteine bis zur Expositionstherapie.\nChronische Schmerzen sind ein Volksleiden\, und doch fühlen sich viele Psychotherapeuten von diesem Klientel überfordert: Die Patienten kommen oft ohne eigene Therapiemotivation\, halten am somatischen Krankheitsmodell fest\, und die Komplexität des chronifizierten Leidens sprengt gewohnte Behandlungsroutinen. Dieser Kurs lädt Sie ein\, eine gelassene\, zugewandte Haltung im Umgang mit Schmerzpatienten zu entwickeln und das nötige Handwerkszeug gleich mit. \nAuf Basis biopsychosozialer Schmerzmodelle erarbeiten Sie Strategien zur motivationalen Klärung und zum Umgang mit typischen Stolpersteinen in der Interaktion. Sie lernen praxiserprobte Therapiebausteine kennen\, von ressourcenorientierter Psychoedukation über Aktivierung\, Akzeptanz und Emotionsregulation\, die Sie individuell an Ihre Patienten anpassen können\, gestützt auf aktuelle Leitlinien. Eine Besonderheit des Kurses ist die Expositionstherapie bei chronischen Rückenschmerzen\, zu der die Dozentin selbst wissenschaftlich gearbeitet hat. Die Vermittlung ist durchgehend praxis- und erlebnisorientiert. \nSie gewinnen Sicherheit und alternative Sichtweisen auf den Schmerz\, damit aus der gefürchteten Patientengruppe eine behandelbare wird.
URL:https://psifit.de/kurs/schmerz-lass-nach-aber-wie-psychotherapie-im-spannungsfeld-von-koerper-und-seele/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Schmerz-lass-nach-aber-wie.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270305T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270306T163000
DTSTAMP:20260814T130929Z
CREATED:20260728T205232Z
LAST-MODIFIED:20260814T130929Z
UID:10000140-1804255200-1804350600@psifit.de
SUMMARY:Wenn Abschalten zum Überleben wird – oder: Abwesend anwesend. Dissoziation zwischen Schutz und Überforderung
DESCRIPTION:„Und plötzlich ist die Patientin nicht mehr da.“\n  \nDissoziation erkennen und behandeln: von Depersonalisation bis zu funktionellen neurologischen Symptomen\, mit Akutstrategien und Praxiswerkstatt.\nMitten im Gespräch entgleitet der Blick\, die Patientin ist körperlich anwesend und doch nicht mehr erreichbar. Dissoziative Zustände gehören zu den irritierendsten Phänomenen des Praxisalltags: einst als Schutzmechanismus entstanden\, im Hier und Jetzt aber ein Hindernis für Kontakt\, Alltag und Therapie. Viele Behandler fühlen sich in diesen Momenten hilflos\, denn systematisches Wissen zur Dissoziation kommt in der Ausbildung oft zu kurz. \nDieser Kurs schließt die Lücke in ungewöhnlicher Breite. Sie lernen die neurobiologischen und traumabezogenen Grundlagen\, die Diagnostik und Differenzialdiagnostik dissoziativer Symptome und deren Einordnung bei verschiedenen Störungsbildern. Neben Derealisation\, Depersonalisation und struktureller Dissoziation widmet sich der Kurs ausführlich der körperlichen Dissoziation mit funktionellen neurologischen Symptomen\, einem Forschungsschwerpunkt der Dozentin. Sie üben evidenzbasierte Strategien zur Unterbrechung akuter dissoziativer Zustände und entwickeln in der Praxiswerkstatt individuelle Stabilisierungs- und Behandlungspläne. \nSie gewinnen eine traumasensible Haltung und konkrete Handlungssicherheit für die Momente\, in denen Patienten „weg“ sind\, ambulant wie stationär.
URL:https://psifit.de/kurs/wenn-abschalten-zum-ueberleben-wird-oder-abwesend-anwesend-dissoziation-zwischen-schutz-und-ueberforderung/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Wenn-Abschalten-zum-Ueberleben-wird.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270312T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270313T163000
DTSTAMP:20260814T130845Z
CREATED:20260729T053248Z
LAST-MODIFIED:20260814T130845Z
UID:10000141-1804860000-1804955400@psifit.de
SUMMARY:Woran die Seele kaut - Essstörungen zwischen Hunger nach Kontrolle und Appetit auf Leben
DESCRIPTION:„Iss doch einfach.“\n  \nEssstörungen aktuell: von Anorexie bis Binge-Eating\, neue ICD-11-Diagnosen\, Adipositas und Abnehmspritze\, mit Therapieansätzen der dritten Welle.\nEssstörungen nehmen zu\, und ihr Erscheinungsbild wandelt sich: Social Media und Selbstoptimierungstrends prägen Körperbilder\, die ICD-11 bringt neue Diagnosen wie die vermeidend-restriktive Essstörung\, und mit der Abnehmspritze erreichen völlig neue Therapieaufträge die Praxis. Wer heute Patienten mit gestörtem Essverhalten behandelt\, braucht mehr als das klassische Wissen zu Anorexie\, Bulimie und Binge-Eating. \nDieser Kurs schafft den aktuellen Überblick. Sie vertiefen Diagnostik und evidenzbasierte Behandlung der klassischen Essstörungen und lernen Interventionen der dritten Welle in konkreten Übungen kennen. Sie setzen sich mit neuen Störungsbildern und Phänomenen wie Orthorexie und Muskeldysmorphie auseinander und klären die psychotherapeutische Rolle bei Adipositas\, von der medikamentösen Behandlung bis zur Begleitung bariatrischer Operationen. Praktische Übungen zu Gesprächsführung und motivationaler Arbeit adressieren die besonderen Herausforderungen der therapeutischen Beziehung bei diesem Störungsspektrum. \nSie gewinnen diagnostische Sicherheit im gesamten Variantenreichtum gestörten Essverhaltens und konkrete Behandlungsstrategien für Ihre Praxis. Bringen Sie gern eigene Fälle mit. \n  \n 
URL:https://psifit.de/kurs/woran-die-seele-kaut-essstoerungen-zwischen-hunger-nach-kontrolle-und-appetit-auf-leben/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Essstoerungen.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270312T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270313T163000
DTSTAMP:20260814T130758Z
CREATED:20260729T055432Z
LAST-MODIFIED:20260814T130758Z
UID:10000142-1804860000-1804955400@psifit.de
SUMMARY:Nicht erschienen. Keine Nachricht. Therapie abgebrochen. – oder: Ghosting in der Psychotherapie?
DESCRIPTION:„Sitzung um 10 Uhr. Um 10:15 Uhr sitzen Sie allein da.“\nTerminabsagen und Therapieabbrüche verstehen und bewältigen: Dynamiken\, eigene Reaktionen\, Ausfallhonorare und konkrete Handlungsstrategien. \nDer Platz bleibt leer\, das Telefon stumm\, und nach zwei Jahren Therapie kommt einfach keine Antwort mehr. Absagen und Abbrüche gehören zum therapeutischen Alltag\, und doch hinterlassen sie oft Ratlosigkeit\, Kränkung\, Ärger oder Selbstzweifel. Kaum eine Fortbildung nimmt sich dieses Phänomens an\, dabei sind Behandlungsabbrüche häufig und ihre Dynamik ist verstehbar. \nDer Kurs betrachtet beide Seiten: Sie lernen psychologische und psychodynamische Erklärungsmodelle kennen\, von Bindungsmustern über Widerstand und Ambivalenz bis zur Übertragung\, und reflektieren die eigenen emotionalen Reaktionen als Behandler ebenso wie die möglichen Funktionen des Abbruchs aus Patientensicht. Darauf aufbauend erarbeiten Sie konkrete Handlungsmöglichkeiten: kommunikative Interventionen\, therapeutische Grenzsetzungen und den professionellen Umgang mit organisatorischen und rechtlichen Fragen wie Ausfallhonoraren und Behandlungsverträgen. Fallarbeit und Supervision an Fällen des Dozenten und der Teilnehmer verankern alles in der Praxis. \nSie entwickeln Ihre persönliche Strategie für einen der frustrierendsten Momente des Praxisalltags\, verstehend statt grübelnd. Bringen Sie gern eigene Erfahrungen mit.
URL:https://psifit.de/kurs/nicht-erschienen-keine-nachricht-therapie-abgebrochen-oder-ghosting-in-der-psychotherapie/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Ghosting.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270319T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270320T163000
DTSTAMP:20260814T130231Z
CREATED:20260729T061442Z
LAST-MODIFIED:20260814T130231Z
UID:10000144-1805464800-1805560200@psifit.de
SUMMARY:Wenn Therapie nicht nach Drehbuch läuft – Angewandte Improvisation in der Psychotherapie
DESCRIPTION:„Es gibt keine Fehler. Nur Angebote.“\nPrinzipien des Improvisationstheaters für die Therapie nutzen: Präsenz\, Statusflexibilität und spielerische Verhaltenserprobung\, erfahrungsorientiert vermittelt. \nTherapie läuft selten nach Drehbuch: Patienten überraschen uns\, Sitzungen nehmen unerwartete Wendungen\, und die besten Momente entstehen oft ungeplant. Die Angewandte Improvisation macht aus dieser Realität eine Methode. Ihre Grundhaltung stammt aus dem Improvisationstheater\, das keine Fehler kennt\, sondern nur Angebote\, und sie lässt sich direkt in therapeutisches Arbeiten übersetzen. \nDer Kurs erschließt die Prinzipien der Angewandten Improvisation konsequent durch eigenes Erleben: In Übungen aus dem Improvisationstheater trainieren Sie Präsenz und interpersonelle Achtsamkeit\, erleben Statusverhalten und flexible Positionswechsel in Beziehungen und erproben den konstruktiven Umgang mit Allianzbrüchen. Die theoretische Verankerung reicht von der Konsistenztheorie nach Grawe bis zum Circumplexmodell. Dabei erfahren Sie am eigenen Verhalten\, was später Ihre Patienten erfahren sollen: dass sich neue Denk- und Verhaltensweisen im geschützten Spiel ausprobieren lassen\, bevor sie im Alltag gelingen müssen. \nDie Übungen lassen sich schulenübergreifend in Einzel- und Gruppentherapie integrieren\, etwa bei Depression\, sozialen Ängsten oder zur Stärkung der therapeutischen Allianz. Bereitschaft zum Mitspielen ist die einzige Voraussetzung.
URL:https://psifit.de/kurs/wenn-therapie-nicht-nach-drehbuch-laeuft-angewandte-improvisation-in-der-psychotherapie/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Angewandte-Improvisation.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270402T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270403T163000
DTSTAMP:20260814T130100Z
CREATED:20260729T082316Z
LAST-MODIFIED:20260814T130100Z
UID:10000147-1806674400-1806769800@psifit.de
SUMMARY:Training emotionaler Kompetenzen (TEK): Gefühlschaos verstehen. Gefühle regulieren. Wohlbefinden steigern.
DESCRIPTION:„Ich will einfach\, dass das Gefühl weggeht.“\nDas TEK nach Berking praktisch erlernen: alle Basiskompetenzen der Emotionsregulation\, mit Selbsterfahrung und dem Rüstzeug für eigene TEK-Kurse. \nOb Depression\, Angst oder Sucht: Defizite in der Emotionsregulation gelten als transdiagnostischer Motor vieler psychischer Störungen. Genau hier setzt das Training emotionaler Kompetenzen (TEK) nach Berking an\, ein wissenschaftlich fundiertes Programm\, das die Fähigkeiten systematisch aufbaut\, die sich für psychische Gesundheit als besonders wichtig erwiesen haben: schwierige Gefühle verändern können\, sie akzeptieren und aushalten können\, und sich dieser Fähigkeiten bewusst sein. \nDer Workshop vermittelt alle Basiskompetenzen des TEK\, von Muskel- und Atementspannung über bewertungsfreie Wahrnehmung\, Akzeptanz und Selbstunterstützung bis zu Emotionsanalyse und aktiver Regulation. Die Vermittlung folgt dem Prinzip des Trainings selbst: Sie erarbeiten die Inhalte in Übungen\, Selbsterfahrung\, Kleingruppenarbeit und Rollenspielen und erleben die TEK-Sequenzen am eigenen Empfinden\, bevor Sie sie anleiten. Indikationen\, Grenzen und typische Vermittlungsprobleme werden offen geklärt. \nDer Kurs schafft die Grundlage\, um mit dem Manual eigenständig TEK-Kurse durchzuführen\, im Einzelsetting\, in Gruppen oder als Präventionsangebot.
URL:https://psifit.de/kurs/training-emotionaler-kompetenzen-tek-gefuehlschaos-verstehen-gefuehle-regulieren-wohlbefinden-steigern/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/TEK.jpg
END:VEVENT
END:VCALENDAR