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SUMMARY:Wenn der Kopf fast platzt - Das Neueste zu Kopfschmerz und Migräne
DESCRIPTION:Zwischen Neurobiologie\, Psyche und wirksamer Schmerzbewältigung\nMigräne gehört zu den häufigsten und zugleich belastendsten Erkrankungen weltweit. Trotz gut beschriebener neurobiologischer Mechanismen bleibt die entscheidende Frage offen\, warum Migräneanfälle überhaupt ausgelöst werden und warum sie sich bei manchen Betroffenen chronifizieren. Im akuten Anfall ist Handlungsfähigkeit stark eingeschränkt\, was die Bedeutung wirksamer Akutbehandlung unterstreicht. Zugleich entscheidet sich der langfristige Verlauf weniger im Anfall selbst als in der Zeit dazwischen – dort\, wo Anfallshäufigkeit\, Erwartungsangst und Lebensführung beeinflusst werden können.\nIn der klinischen Praxis zeigt sich Migräne nicht als rein somatisches Geschehen. Psychologische Faktoren wirken auf Auslösung\, Verarbeitung und Bewältigung ein und bestimmen maßgeblich\, wie stark die Erkrankung die Lebensqualität beeinträchtigt. Der Kurs rückt diese Zusammenhänge in den Mittelpunkt und zeigt\, warum Migräne ohne psychotherapeutische Perspektive nicht adäquat verstanden und behandelt werden kann. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDer Kurs vermittelt ein aktuelles\, integratives Verständnis von Kopfschmerz und Migräne auf der Grundlage des bio-psycho-sozialen Modells. Zunächst werden zentrale Erkenntnisse zur Pathophysiologie und zum heutigen Wissensstand eingeordnet und mit psychologischen Wirkfaktoren verknüpft. Darauf aufbauend werden medikamentöse und nicht-medikamentöse Behandlungsverfahren für Akuttherapie und Prophylaxe vorgestellt\, orientiert an den aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf psychotherapeutischen Ansätzen der Schmerzbewältigung und Prävention\, die nicht nur erklären\, sondern praktisch erfahrbar gemacht werden. \nKonkret werden behandelt:\n\nMigräne verstehen\nAktueller Stand zu Pathophysiologie\, Auslösern und Verlaufsdynamiken.\nDas bio-psycho-soziale Modell\nPsychologische Einflussfaktoren auf Schmerz\, Anfallshäufigkeit und Chronifizierung.\nAkutbehandlung und Prophylaxe\nMedikamentöse und nicht-medikamentöse Verfahren im Leitlinienkontext.\nPsychotherapeutische Schmerzbewältigung\nAnsätze zur Reduktion von Belastung\, Erwartungsangst und Funktionsbeeinträchtigung.\nBiofeedback und weitere Verfahren\nEvidenzbasierte Methoden zur aktiven Beeinflussung schmerzrelevanter Prozesse.\nPraktische Anwendung\nEinordnung und Umsetzung wirksamer Strategien im klinischen Alltag.\n\nWarum dieser Kurs?\nMigräne wird häufig primär pharmakologisch behandelt\, während psychologische Wirkfaktoren unterschätzt oder randständig betrachtet werden. Gleichzeitig zeigt die Forschung\, dass gerade diese Faktoren entscheidend für Verlauf\, Bewältigung und Lebensqualität sind. Ohne ein integratives Verständnis bleiben Behandlungen unvollständig.\nDer Kurs verbindet aktuelles neurobiologisches Wissen mit psychotherapeutischer Kompetenz und praktischer Anwendung. Er richtet sich an Therapeut:innen und Ärzt:innen\, die Migräne nicht nur lindern\, sondern langfristig beeinflussen wollen – fundiert\, leitlinienorientiert und mit einem klaren Blick für die psychologische Dimension einer hochrelevanten Schmerzerkrankung.
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SUMMARY:Wenn der Kopf fast platzt – Das Neueste zu Kopfschmerz und Migräne
DESCRIPTION:„Sie werden sich wundern\, wie viel Psychologie in der Migräne steckt.“ \nMigräne biopsychosozial verstehen und behandeln: leitlinienorientierte Akuttherapie und Prophylaxe mit Biofeedback\, Entspannung und Schmerzbewältigung. \nIm akuten Migräneanfall geht fast nichts mehr; der langfristige Verlauf aber entscheidet sich zwischen den Anfällen\, dort\, wo Trigger\, Erwartungsangst und Lebensführung beeinflussbar sind. Migräne ist eben kein rein somatisches Geschehen: Psychologische Faktoren wirken auf Auslösung\, Verarbeitung und Bewältigung ein und bestimmen maßgeblich die Lebensqualität. Diese Fortbildung zeigt\, warum Migräne ohne psychotherapeutische Perspektive nicht adäquat behandelt werden kann\, und was Sie konkret beitragen können. \nSie lernen Kopfschmerz und Migräne im bio-psycho-sozialen Modell einzuordnen und verstehen Pathophysiologie\, Auslöser und Migränephänotypen ebenso wie Trigger-Management und Coping-Strategien. Einen leitlinienorientierten Überblick erhalten Sie über die medikamentöse Akut- und Intervalltherapie; der Schwerpunkt liegt auf den nicht-medikamentösen Verfahren: Entspannung\, Biofeedback mit praktischer Demonstration\, Schmerzbewältigungstraining\, Psychoedukation\, Stressreduktion\, kognitive Umstrukturierung und Genusstraining\, eingebettet in multimodale Schmerzprogramme. Dazu beleuchten Sie das Zusammenspiel von Migräne\, Perfektionismus\, Angst und Depression und nutzen es therapeutisch. Beide Dozenten forschen seit Jahrzehnten zur psychologischen Kopfschmerztherapie und haben an den aktuellen Leitlinien mitgearbeitet. \nIn Selbsterfahrungsübungen erproben Sie Entspannungsverfahren und Biofeedback am eigenen Leib; in der Fallarbeit übertragen Sie das Vorgehen auf mitgebrachte Fälle aus Ihrer Praxis. \n 
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SUMMARY:Zwischen Enkel-Fotos und Freundschaftsanfragen – Stabilität und Veränderung sozialer Beziehungen im Alter
DESCRIPTION:„Die Enkel schicken Fotos\, die alten Freunde werden weniger.“\nSoziale Beziehungen im Alter verstehen und stärken: Alternsforschung\, neuronale Plastizität und therapeutische Zugänge für die Arbeit mit Älteren. \nÄltere Patienten erzählen von Enkelfotos im Familienchat und von Freundschaften\, die leiser werden: Soziale Netzwerke verändern sich im höheren Lebensalter grundlegend\, manche Beziehungen treten zurück\, familiäre Bindungen gewinnen an Gewicht\, und digitale Kommunikation eröffnet Teilhabe und überfordert zugleich. Diese Fortbildung versteht das nicht als Defizit\, sondern als lebenslangen Anpassungs- und Reifungsprozess\, und zeigt\, dass das alternde Gehirn plastisch bleibt und sich therapeutisch nutzen lässt. \nSie lernen die typischen Veränderungsprozesse sozialer Netzwerke im Alter kennen und unterscheiden Altwerden\, Altern und Reifen als entwicklungspsychologische Konzepte. Sie verstehen die neurobiologischen Grundlagen: den Zusammenhang von sozialer Aktivität\, kognitiver Leistung und kortikaler Plastizität\, samt validierter Verfahren zu deren Erfassung einschließlich bildgebender Methoden. Klinisch erarbeiten Sie die Chancen und Risiken digitaler Kommunikation für die soziale Teilhabe Älterer\, evidenzbasierte Interventionen zur Förderung sozialer Beziehungen und kognitiver Gesundheit sowie psychotherapeutische Zugänge bei Beziehungskrisen im Alter\, vom Umgang mit Ambivalenz\, Verlust und Rückzug bis zur Förderung von Bindungssicherheit. Die Dozenten forschen an der Universitätsmedizin Rostock seit vielen Jahren zu Altern\, Gehirn und sozialen Beziehungen\, unter anderem in der Interdisziplinären Längsschnittstudie des Erwachsenenalters. \nIn selbsterfahrungsbasierten Übungen reflektieren Sie eigene Altersbilder\, Rollenwandel und intergenerationale Perspektiven; bringen Sie dafür Offenheit mit. Die Zugänge nützen auch in der Arbeit mit jüngeren Patienten\, denn Reifen ist keine Frage des Geburtsjahrs.
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