BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//PsiFit - ECPv6.17.2//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:PsiFit
X-ORIGINAL-URL:https://psifit.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für PsiFit
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20280326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20281029T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260814T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260815T163000
DTSTAMP:20260813T094148Z
CREATED:20250808T121144Z
LAST-MODIFIED:20260813T094148Z
UID:10000037-1786716000-1786811400@psifit.de
SUMMARY:Medial ins Wachkoma: Der schmale Grat zwischen Spaß und Sucht
DESCRIPTION:Digitale Verhaltensweisen verstehen\, Risiken erkennen\, pathologische Muster klar benennen\n8\,4 Prozent der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen und 5\,5 Prozent der 18- bis 25-jährigen jungen Erwachsenen zeigen eine computer- oder internetbezogene Störung – Tendenz steigend. Sie kennen das aus Ihrer Praxis: Der 16-Jährige\, dessen Schulkarriere am seidenen Faden hängt\, weil die Nächte dem Gaming gehören. Die junge Frau\, die Social Media zur Flucht nutzt\, während ihre Beziehungen zerbrechen. Eltern\, die zwischen „Das ist doch nur eine Phase“ und echter Sorge schwanken. \nDie neue ICD-11-Diagnose „Gaming Disorder“ ist da – doch wie setzen Sie sie diagnostisch präzise um? Wann kippt intensiver Konsum in pathologisches Verhalten? Und vor allem: Welche Therapie funktioniert tatsächlich\, wenn digitale Abstinenz keine Option ist? \nDieser Kurs vermittelt\, wie Sie internetbezogene Störungen sicher diagnostizieren und therapeutisch behandeln. Sie lernen die Entstehungsmechanismen pathologischer Mediennutzung kennen und erfahren\, wie Sie schwankende Motivation konstruktiv nutzen können. Anhand klinischer Bilder wie Gaming Disorder\, Social-Media-Abhängigkeit oder exzessiven Online-Verhaltensweisen werden die Grenzen zwischen Gewohnheit\, dysfunktionalem Konsum und Sucht deutlich. Videodokumentierte Fallbeispiele zeigen typische diagnostische Fehler und erfolgreiche therapeutische Wendepunkte. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nSie erhalten einen wissenschaftlich fundierten Überblick über die neuen ICD-11-Diagnosen im Bereich „Disorders due to addictive behaviours“ und deren sichere Anwendung in der ambulanten Praxis. Seit Januar 2022 haben Betroffene durch die ICD-11-Diagnose „Gaming Disorder“ erstmals einen offiziellen Behandlungsanspruch – das bedeutet: Ihre Diagnose wird abgerechnet\, Ihre Behandlung wird finanziert. \nAnhand von Fallvignetten werden zentrale diagnostische Merkmale erarbeitet: Kontrollverlust\, Toleranzentwicklung\, Funktionsbeeinträchtigung\, Rückzug aus Offline-Aktivitäten. Sie lernen das STICA-Therapieprotokoll kennen – die weltweit erste randomisierte kontrollierte Studie zur Wirksamkeit kognitiv-behavioraler Behandlung von Computerspiel- und Internetsucht\, veröffentlicht in JAMA Psychiatry. Das 15-wöchige Kurzzeitprogramm ist in die S1-Leitlinie der AWMF eingeflossen und wird Schritt für Schritt vorgestellt – mit Übungssequenzen\, Rückfallprävention und motivationaler Gesprächsführung. \nZwei Bausteine erwiesen sich als besonders wirksam: die Phase der Abstinenz und die kontrollierte Exposition mit dem Suchtmittel. Der Schwerpunkt liegt auf einem therapeutischen Vorgehen\, das im Alltag ambulanter Versorgung realistisch und effektiv umsetzbar ist – keine theoretischen Konzepte\, sondern erprobte Praxis. \nKonkret werden behandelt:\n\nDiagnostische Differenzierung: Intensiver Gebrauch vs. problematische Nutzung vs. Abhängigkeit – ICD-11-konform und gutachtersicher\nNeuropsychologische und behaviorale Mechanismen: Intermittierende Verstärkung aktiviert das Belohnungssystem ähnlich wie Glücksspiel – Dopamin-Ausschüttung bei variablen Belohnungen. Sie verstehen die neurobiologischen Grundlagen und können sie Ihren Patienten psychoedukativ vermitteln\nDie Tricks der Gaming-Industrie: Lootboxen generieren jährlich über 20 Milliarden US-Dollar durch manipulative Techniken – undurchschaubare Algorithmen\, irreführendes Design und virtuelle Währungen verschleiern reale Kosten. Wenn Sie diese Mechanismen durchschauen\, können Sie Ihren Patienten helfen\, sich davon zu befreien\nTherapeutische Methoden: Vom klassischen Abstinenzmodell zur kontrollierten Nutzung\, Expositions- und Stimuluskontrolle\, digitale Konsumtagebücher\, Rückfallmanagement – weil „Einfach offline bleiben“ keine Lösung ist\nEntwicklungspsychologische Besonderheiten: Jugendliche und junge Erwachsene\, Elternarbeit als therapeutischer Baustein\, konstruktiver Umgang mit Widerstand und Ambivalenz\nGruppentherapie nach STICA: Aufbau\, Module\, konkrete Interventionen\, Umgang mit Dropouts – fertige Strukturen\, die Sie direkt übernehmen können\n\nWarum dieser Kurs?\nDie Zahl der Menschen\, die unter digitaler Mediennutzung klinisch relevant leiden\, steigt kontinuierlich. In Deutschland variieren die Prävalenzschätzungen zwischen 0\,2% und 1% in der Allgemeinbevölkerung\, bei Jugendlichen liegen die Raten deutlich höher mit 1-2%. Das bedeutet: In jeder größeren Praxis sitzen diese Patienten – diagnostiziert oder nicht. Trotz der neuen ICD-11-Kriterien herrscht in der Versorgungspraxis noch Unsicherheit: Wo beginnt die Störung? Wann ist Intervention notwendig? Welche Behandlung wirkt? \nDie Zahlen sind alarmierend: Studien zeigen eine klare Korrelation zwischen Lootbox-Käufen und Spielsucht\, wobei 5% der Käufer mehr als 100 US-Dollar monatlich ausgeben – oft aus Risikogruppen mit problematischem Spielverhalten. Die Gaming-Industrie nutzt bewusst verhaltenspsychologische Erkenntnisse: 75 Prozent der befragten Gamer stimmen zu\, dass Lootboxen dazu verleiten\, wiederholt Geld auszugeben. Ihre Patienten spüren: Hier läuft etwas schief – doch sie verstehen nicht\, warum sie nicht aufhören können. \nStudien zeigen\, dass internetbezogene Störungen mit erheblichen psychosozialen Beeinträchtigungen einhergehen und familiäre\, schulische sowie berufliche Entwicklungen blockieren können. Hier setzt STICA an: Das STICA-Programm konnte depressive Symptome erheblich verringern\, die psychische\, soziale und berufliche Funktionsfähigkeit deutlich verbessern und Patienten befähigen\, ihre Online-Zeiten auf ein gesundes Maß zu beschränken. \nDieser Kurs schließt eine Lücke in der psychotherapeutischen Ausbildung: Er bietet eine differenzierte und alltagsnahe Qualifikation im Umgang mit digitalen Verhaltenssüchten. Sie können eine zunehmend relevante Patientengruppe diagnostisch präzise erfassen und therapeutisch wirksam begleiten – mit dem einzigen wissenschaftlich evaluierten Behandlungsprogramm\, das seinen Wert in einer multizentrischen RCT-Studie bewiesen hat. Evidenzbasiert\, praxisnah\, sofort umsetzbar.
URL:https://psifit.de/kurs/medial-ins-wachkoma-der-schmale-grat-zwischen-spass-und-sucht/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wiolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2025/08/Medial-ins-Wachkoma.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270212T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270213T163000
DTSTAMP:20260814T131508Z
CREATED:20260728T161355Z
LAST-MODIFIED:20260814T131508Z
UID:10000134-1802440800-1802536200@psifit.de
SUMMARY:Sucht ist kein Einzelkampf – Psychotherapie zwischen ICD-11\, Leitlinien und Versorgungslabyrinth
DESCRIPTION:„Dafür bin ich nicht zuständig.“\n  \nSuchterkrankungen ambulant behandeln: Diagnostik nach ICD-11\, leitliniengerechte Interventionen und der sichere Weg durch Reha- und Versorgungssystem.\nSuchterkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen\, und trotzdem zögern viele ambulante Psychotherapeuten bei der Übernahme: Unsicherheit in der Diagnostik\, Zweifel an der eigenen Zuständigkeit und ein Versorgungssystem\, das einem Labyrinth gleicht. Dieses Seminar räumt die Hürden aus dem Weg\, mit zwei Dozenten\, die beide Seiten abdecken: die klinische Psychotherapie und das Rehabilitationssystem. \nSie lernen die Diagnostik von schädlichem Konsum und Abhängigkeitserkrankungen nach ICD-11 sowie evidenzbasierte Interventionen nach den aktuellen S3-Leitlinien. Sie klären\, wann ambulante Psychotherapie indiziert ist und wann weiterführende suchtmedizinische Maßnahmen nötig werden. Der zweite Schwerpunkt führt durch das Versorgungssystem: Suchtrehabilitation und Leistungen der Deutschen Rentenversicherung\, Antragswege\, die Abgrenzung zur psychosomatischen Rehabilitation und die Zusammenarbeit der Sektoren. Fallarbeit vom Erstkontakt bis zur Langzeitbegleitung verankert alles in der Praxis. \nSie gewinnen Sicherheit\, Suchtpatienten ambulant zu behandeln und leitliniengerecht durch das Versorgungssystem zu begleiten\, statt sie weiterreichen zu müssen.
URL:https://psifit.de/kurs/sucht-ist-kein-einzelkampf-psychotherapie-zwischen-icd-11-leitlinien-und-versorgungslabyrinth/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wiolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Sucht-ist-kein-Einzelkampf.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270625T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270626T163000
DTSTAMP:20260814T123949Z
CREATED:20260729T113010Z
LAST-MODIFIED:20260814T123949Z
UID:10000166-1813932000-1814027400@psifit.de
SUMMARY:Medial ins Wachkoma: Der schmale Grat zwischen Spaß und Sucht
DESCRIPTION:„Er zockt halt gern. Das ist doch normal\, oder?“\nGaming Disorder und Internetsucht nach ICD-11: sicher diagnostizieren\, Komorbiditäten erkennen und mit erprobtem Therapieprogramm behandeln. \nDer Jugendliche\, dessen Nächte dem Gaming gehören\, die junge Frau\, die in Social Media verschwindet\, und Eltern\, die zwischen „nur eine Phase“ und echter Sorge schwanken: Medienassoziierte Störungen sind im Praxisalltag angekommen\, und mit der ICD-11-Diagnose Gaming Disorder auch offiziell im Klassifikationssystem. Die Kernfrage bleibt trotzdem schwierig: Wo endet intensiver Konsum\, wo beginnt süchtiges Verhalten? \nDer Kurs gibt einen fundierten Überblick über den aktuellen Kenntnisstand zu Entstehung\, Verbreitung und Diagnostik internetbezogener Störungen: Erscheinungsformen und Klassifikation nach ICD-11 und DSM-5\, Screeninginstrumente\, Ätiologiemodelle sowie die häufigen psychiatrischen und somatischen Komorbiditäten. Therapeutisch lernen Sie das an der Mainzer Ambulanz für Spielsucht entwickelte verhaltenstherapeutische Gruppentherapieprogramm kennen\, dessen Wirksamkeit der Dozent selbst in Studien geprüft hat\, praxisorientiert vermittelt anhand videodokumentierter Fallbeispiele\, einschließlich der Frage von Abstinenz und Teilabstinenz. Auch die Not der Eltern und die Angehörigenarbeit bekommen eigenen Raum. \nSie gewinnen diagnostische Trennschärfe zwischen Spaß und Sucht und ein erprobtes Behandlungskonzept für eine wachsende Patientengruppe.
URL:https://psifit.de/kurs/medial-ins-wachkoma-der-schmale-grat-zwischen-spass-und-sucht-2/
LOCATION:PsiFit Wolfsburg\, Sauerbruchstr. 13\, Wiolfsburg\, Niedersachsen\, 38440\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://psifit.de/wp-content/uploads/2026/08/Medial-ins-Wachkoma.jpg
END:VEVENT
END:VCALENDAR